Das Forum
Rund ums Stadion an der Hafenstrasse
Zitat von Roooobeeeert am 31. Januar 2026, 16:29 UhrZitat von Happo am 31. Januar 2026, 07:40 UhrThema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Essen. Rot-Weiss Essen spielt in der 3. Liga um den Aufstieg mit. Einigen Fans reicht das nicht aus, es wird Kritik am Trainer geübt. Uwe Koschinat bezieht Stellung.von Martin Herms hinter der BezahlschrankeDie Kritiker werden in die Schranken verwiesen 😁kleiner EinwurfDie nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
ENDE Artikel
Lass ich mal so stehen. Erstmal 😉😊
Mal auf die Reaktion von Uwe bei der aktuellen Pre PK geachtet, als er von Wozi auf die Definition von "Hafenstrassenfussball" angesprochen wird!?
Zitat von Happo am 31. Januar 2026, 07:40 UhrThema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Essen. Rot-Weiss Essen spielt in der 3. Liga um den Aufstieg mit. Einigen Fans reicht das nicht aus, es wird Kritik am Trainer geübt. Uwe Koschinat bezieht Stellung.von Martin Herms hinter der BezahlschrankeDie Kritiker werden in die Schranken verwiesen 😁kleiner EinwurfDie nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
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Mal auf die Reaktion von Uwe bei der aktuellen Pre PK geachtet, als er von Wozi auf die Definition von "Hafenstrassenfussball" angesprochen wird!?
Zitat von Mad Maddin am 31. Januar 2026, 17:29 UhrZitat von Happo am 31. Januar 2026, 07:40 UhrThema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Essen. Rot-Weiss Essen spielt in der 3. Liga um den Aufstieg mit. Einigen Fans reicht das nicht aus, es wird Kritik am Trainer geübt. Uwe Koschinat bezieht Stellung.von Martin Herms hinter der BezahlschrankeDie Kritiker werden in die Schranken verwiesen 😁kleiner EinwurfDie nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
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Das hat er hier auch schon aussagekräftig betont...
Rund ums Stadion an der Hafenstrasse - Seite 1081 - Forum | Tollhaus Hafenstrasse
Zitat von Happo am 31. Januar 2026, 07:40 UhrThema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Essen. Rot-Weiss Essen spielt in der 3. Liga um den Aufstieg mit. Einigen Fans reicht das nicht aus, es wird Kritik am Trainer geübt. Uwe Koschinat bezieht Stellung.von Martin Herms hinter der BezahlschrankeDie Kritiker werden in die Schranken verwiesen 😁kleiner EinwurfDie nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
ENDE Artikel
Lass ich mal so stehen. Erstmal 😉😊
Das hat er hier auch schon aussagekräftig betont...
Rund ums Stadion an der Hafenstrasse - Seite 1081 - Forum | Tollhaus Hafenstrasse
Zitat von Happo am 1. Februar 2026, 07:35 UhrMoinsen Gemeinde,
die Anstosszeit ist echt ätzend. Heute besonders, weil wir dadurch auch noch das Handball-Endspiel verpassen. Echt kacke.
Aber Adiole live zu hören, entschädigt für vieles, wenn auch nicht für alles. 😊😉
Wehen-Wiesbaden bringt zwar wenige Fans mit (nicht nur wegen der Anstosszeit), dafür ne Menge Selbstvertrauen. Die Warnungen von uns Uwe sind daher angebracht. Als Reporter würde ich ihm die Frage nach Hafenstraßenfußball vorerst nicht mehr stellen. 😁 Körperhaltung, Augenform und Sprachanalyse sprechen eindeutig dagegen.
Egal wie, ich glaube an einen knappen 2:1 Sieg für RWE. Safi wird heute mit zwei Scorerpunkten der Unterschiedsspieler sein.
Ansonsten, herzlichen Glückwunsch zum 119ten Geburtstag, Rot-Weiss Essen.
Ach so, wer den Hafenstraßenfußball vermisst, hier isser
Moinsen Gemeinde,
die Anstosszeit ist echt ätzend. Heute besonders, weil wir dadurch auch noch das Handball-Endspiel verpassen. Echt kacke.
Aber Adiole live zu hören, entschädigt für vieles, wenn auch nicht für alles. 😊😉
Wehen-Wiesbaden bringt zwar wenige Fans mit (nicht nur wegen der Anstosszeit), dafür ne Menge Selbstvertrauen. Die Warnungen von uns Uwe sind daher angebracht. Als Reporter würde ich ihm die Frage nach Hafenstraßenfußball vorerst nicht mehr stellen. 😁 Körperhaltung, Augenform und Sprachanalyse sprechen eindeutig dagegen.
Egal wie, ich glaube an einen knappen 2:1 Sieg für RWE. Safi wird heute mit zwei Scorerpunkten der Unterschiedsspieler sein.
Ansonsten, herzlichen Glückwunsch zum 119ten Geburtstag, Rot-Weiss Essen.
Ach so, wer den Hafenstraßenfußball vermisst, hier isser
Hochgeladene Dateien:
Zitat von Klinge am 1. Februar 2026, 10:04 UhrZitat von Happo am 1. Februar 2026, 07:35 UhrMoinsen Gemeinde,
die Anstosszeit ist echt ätzend. Heute besonders,
Ach so, wer den Hafenstraßenfußball vermisst, hier isser
Ich sitze hier auffe Insel und jammer erst recht über die Anstosszeit. Hier sind wir 3 Stunden vor unserer Zeit. Bedeutet Anstoß heute Abend 22.30 Uhr. Naja. Werde halt über Magenta schauen und unter Mithilfe des ortsansässigen Seybrew das Spiel hoffentlich geniessen.
Zitat von Happo am 1. Februar 2026, 07:35 UhrMoinsen Gemeinde,
die Anstosszeit ist echt ätzend. Heute besonders,
Ach so, wer den Hafenstraßenfußball vermisst, hier isser
Ich sitze hier auffe Insel und jammer erst recht über die Anstosszeit. Hier sind wir 3 Stunden vor unserer Zeit. Bedeutet Anstoß heute Abend 22.30 Uhr. Naja. Werde halt über Magenta schauen und unter Mithilfe des ortsansässigen Seybrew das Spiel hoffentlich geniessen.
Zitat von KULTURGUT1907 am 1. Februar 2026, 10:40 UhrTest
Test
Zitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Heute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Zitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 11:57 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Zitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Zitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 12:19 UhrZitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 11:57 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Weil nicht 100% fit, in der Ankündigung daher Bouebari.
Zitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 11:57 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Weil nicht 100% fit, in der Ankündigung daher Bouebari.
Zitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 13:00 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 12:19 UhrZitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 11:57 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Weil nicht 100% fit, in der Ankündigung daher Bouebari.
Stimmt nicht! Bitte die Pre PK nochmal schauen! Erste Minute. Wollte hier den Beweis hochladen, darf ich nicht (3MB)
Zitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 12:19 UhrZitat von Roooobeeeert am 1. Februar 2026, 11:57 UhrZitat von flemming lund am 1. Februar 2026, 11:18 UhrHeute muss sich die Breite des Kaders beweisen, die Ausfälle von Hofmann, Kraulich, Mizuta und Brumme sind schon 'ne Hausnummer.
Wieso Brumme?
Weil nicht 100% fit, in der Ankündigung daher Bouebari.
Stimmt nicht! Bitte die Pre PK nochmal schauen! Erste Minute. Wollte hier den Beweis hochladen, darf ich nicht (3MB)