Das Forum
Rund ums Stadion an der Hafenstrasse
Zitat von Sir Manni am 29. Januar 2026, 20:52 UhrZitat von Roooobeeeert am 29. Januar 2026, 20:03 UhrZitat von Happo am 29. Januar 2026, 15:05 Uhr......
Lediglich seine Bermerkung zu Moustier teile ich nicht. Er hat Tom nicht entdeckt, sondern Dabro kannte ihn aus Hannover und hatte Pech, dass Moustier sich schwer verletzte. Aber was solls...
Wollten wir nicht eigentlich den Gindorf haben? Und Tom war nur Plan B, nachdem Hannover oder der Berater von Gindorf abgesagt haben!?
.......
Genauso hab ich das auch in Erinnerung.
Man wollte eigentlich Gindorf, hat ihn aber nicht bekommen.
Als ich ihn beim 1:5 von Hannover II in Essen gesehen habe, wußte ich auch, warum RWE den haben wollfe.
Aber zum Zeitpunkt der Anfrage von RWE war er ja noch Teil der Zweitligamannschaft von Hannover. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob er deswegen von sich aus abgesagt hat oder von Hannover keine Freigabe bekommen hat.
Als "Ersatz" wurde dann Moustier verpflichtet.....und der Wechsel von Gindorf nach Aachen hat mich alles andere als begeistert.
Zitat von Roooobeeeert am 29. Januar 2026, 20:03 UhrZitat von Happo am 29. Januar 2026, 15:05 Uhr......
Lediglich seine Bermerkung zu Moustier teile ich nicht. Er hat Tom nicht entdeckt, sondern Dabro kannte ihn aus Hannover und hatte Pech, dass Moustier sich schwer verletzte. Aber was solls...
Wollten wir nicht eigentlich den Gindorf haben? Und Tom war nur Plan B, nachdem Hannover oder der Berater von Gindorf abgesagt haben!?
.......
Genauso hab ich das auch in Erinnerung.
Man wollte eigentlich Gindorf, hat ihn aber nicht bekommen.
Als ich ihn beim 1:5 von Hannover II in Essen gesehen habe, wußte ich auch, warum RWE den haben wollfe.
Aber zum Zeitpunkt der Anfrage von RWE war er ja noch Teil der Zweitligamannschaft von Hannover. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob er deswegen von sich aus abgesagt hat oder von Hannover keine Freigabe bekommen hat.
Als "Ersatz" wurde dann Moustier verpflichtet.....und der Wechsel von Gindorf nach Aachen hat mich alles andere als begeistert.
Zitat von cantona08 am 30. Januar 2026, 08:18 UhrInsgesamt kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele namhafte Spieler, die auch bei uns in der Verlosung waen, einen großen Bogen um uns machen: Von Lobinger bis Gindorf (die anderen dazwischen bitte selbst hinzuaddieren.). Die anderen kommen dann zu uns, davon kommen einige nicht klar und schon stellt sich ne Mannschaft von selbst auf.
Ich könnte heute noch kotz..., wenn ich an die "sofort weiterhelfen"-Story von Gindorf an der Hafenstraße denke und "freu" mich jetzt schon auf die Performance von Lobinger gegen uns an der Wedau...
Nur der RWE!
Insgesamt kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele namhafte Spieler, die auch bei uns in der Verlosung waen, einen großen Bogen um uns machen: Von Lobinger bis Gindorf (die anderen dazwischen bitte selbst hinzuaddieren.). Die anderen kommen dann zu uns, davon kommen einige nicht klar und schon stellt sich ne Mannschaft von selbst auf.
Ich könnte heute noch kotz..., wenn ich an die "sofort weiterhelfen"-Story von Gindorf an der Hafenstraße denke und "freu" mich jetzt schon auf die Performance von Lobinger gegen uns an der Wedau...
Nur der RWE!
Zitat von Roooobeeeert am 30. Januar 2026, 11:03 UhrJa stimmt. Merkwürdig ist das mit dem "sofort weiterhelfen" schon. Woanders klappts. Bei uns wird entweder in der Vorbereitung verletzt oder beim ersten Spiel über den Ball gestolpert. Bei Gindorf war das wohl einfach Pech, klappte nicht, als wir ihn wollten und dann als er frei war...na ja. Jammern auf hohem Niveau. Ich glaube, dass ein Lobinger uns nicht weiter geholfen hätte, beim MSV war er aber das fehlende Puzzle Stück. So wie bei uns, als Mause kam. Ergebnis bekannt.
Ich glaube einfach, dass wir einfach so viel "Strahlkraft" (was auch immer das bedeutet) haben, dass so manche Spieler schon aus der Ferne, manche erst nach Ankunft bei oder wegen uns "verstrahlt" sind
@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
Ja stimmt. Merkwürdig ist das mit dem "sofort weiterhelfen" schon. Woanders klappts. Bei uns wird entweder in der Vorbereitung verletzt oder beim ersten Spiel über den Ball gestolpert. Bei Gindorf war das wohl einfach Pech, klappte nicht, als wir ihn wollten und dann als er frei war...na ja. Jammern auf hohem Niveau. Ich glaube, dass ein Lobinger uns nicht weiter geholfen hätte, beim MSV war er aber das fehlende Puzzle Stück. So wie bei uns, als Mause kam. Ergebnis bekannt.
Ich glaube einfach, dass wir einfach so viel "Strahlkraft" (was auch immer das bedeutet) haben, dass so manche Spieler schon aus der Ferne, manche erst nach Ankunft bei oder wegen uns "verstrahlt" sind
@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
Zitat von Happo am 30. Januar 2026, 12:01 UhrZitat von Roooobeeeert am 30. Januar 2026, 11:03 Uhr@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
In irgendeiner Kolumne, noch zur Regio-Zeiten, hatte ich das Schlagwort Strahlkraft bereits thematisiert. Dabei ging es allerdings über die Beschwerden der ländlichen Bevölkerung, wenn der RWE-Tross über die Dörfer fuhr und teilweise in Vorgärten und auf öffentlichen Parkplätzen alles Flüssige aus sich herausholten. 😁
Die Strahlkraft der Essener Fans ist schon gewaltig. So in der Art, sie standen an den Hängen und pissten 😁😁😁😁
Zitat von Roooobeeeert am 30. Januar 2026, 11:03 Uhr@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
In irgendeiner Kolumne, noch zur Regio-Zeiten, hatte ich das Schlagwort Strahlkraft bereits thematisiert. Dabei ging es allerdings über die Beschwerden der ländlichen Bevölkerung, wenn der RWE-Tross über die Dörfer fuhr und teilweise in Vorgärten und auf öffentlichen Parkplätzen alles Flüssige aus sich herausholten. 😁
Die Strahlkraft der Essener Fans ist schon gewaltig. So in der Art, sie standen an den Hängen und pissten 😁😁😁😁
Zitat von ralf26 am 30. Januar 2026, 12:13 UhrZitat von Happo am 30. Januar 2026, 12:01 UhrZitat von Roooobeeeert am 30. Januar 2026, 11:03 Uhr@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
In irgendeiner Kolumne, noch zur Regio-Zeiten, hatte ich das Schlagwort Strahlkraft bereits thematisiert. Dabei ging es allerdings über die Beschwerden der ländlichen Bevölkerung, wenn der RWE-Tross über die Dörfer fuhr und teilweise in Vorgärten und auf öffentlichen Parkplätzen alles flüssige aus sich herausholten. 😁
Die Strahlkraft der Essener Fans ist schon gewaltig. So in der Art, sie stand an den Hängen und pissten 😁😁😁😁
Wobei das ja im Alter nachlassen soll mit der Kraft des Strahls. 😉 Aber die Strahlkraft dieses Forums will ich natürlich nicht in Frage stellen. 🙂
Zitat von Happo am 30. Januar 2026, 12:01 UhrZitat von Roooobeeeert am 30. Januar 2026, 11:03 Uhr@Happo: Futter für die nächste Kolumne!?
In irgendeiner Kolumne, noch zur Regio-Zeiten, hatte ich das Schlagwort Strahlkraft bereits thematisiert. Dabei ging es allerdings über die Beschwerden der ländlichen Bevölkerung, wenn der RWE-Tross über die Dörfer fuhr und teilweise in Vorgärten und auf öffentlichen Parkplätzen alles flüssige aus sich herausholten. 😁
Die Strahlkraft der Essener Fans ist schon gewaltig. So in der Art, sie stand an den Hängen und pissten 😁😁😁😁
Wobei das ja im Alter nachlassen soll mit der Kraft des Strahls. 😉 Aber die Strahlkraft dieses Forums will ich natürlich nicht in Frage stellen. 🙂
Zitat von ralf26 am 30. Januar 2026, 13:56 UhrRot-Weiss Essen: Mizuta-Einsatz ausgeschlossen - "Wehen Wiesbaden steht unter Druck" | RevierSport
Keine gute Nachricht. Jetzt ist wieder die Breite des Kaders gefragt.
Rot-Weiss Essen: Mizuta-Einsatz ausgeschlossen - "Wehen Wiesbaden steht unter Druck" | RevierSport
Keine gute Nachricht. Jetzt ist wieder die Breite des Kaders gefragt.
Zitat von Der Herr Ex am 30. Januar 2026, 22:12 UhrAuch wenn´s nicht direkt um unseren RWE geht, und damit hier eigentlich nichts zu suchen hat .....
Aber der TSV Havelse hat heute abend gegen den FC Erzgebirge Aue erneut gewonnen und damit seine spätestens im Dezember gestartete Aufholjagd fortgesetzt ! Ganz ehrlich macht dieser kleine Klub auf mich immer mehr Eindruck - Hut ab was da mit bescheidensten Mitteln an Arbeit abgeliefert wird .... noch dazu unter dem Hintergrund das der TSV ja kein einziges echtes Heimspiel hat !
Und im Nachgang darf man dann natürlich auch noch kurz anmerken, das wir da letzten Samstag dann doch einen richtig guten und mittlerweile neu erstarkten Gegner am Ende in die Knie gezwungen haben .... auch wenn´s vor dem Spiel "nur" der Tabellen-Vorletzte war. Möglicherweise hängen die gar nicht mehr soooo lange im Tabellen-Bereich unterm ominösen Strich - abgestiegen sind DIE jedenfalls noch lange nicht ! Hätte ich so noch im November nie und nimmer erwartet !
Auch wenn´s nicht direkt um unseren RWE geht, und damit hier eigentlich nichts zu suchen hat .....
Aber der TSV Havelse hat heute abend gegen den FC Erzgebirge Aue erneut gewonnen und damit seine spätestens im Dezember gestartete Aufholjagd fortgesetzt ! Ganz ehrlich macht dieser kleine Klub auf mich immer mehr Eindruck - Hut ab was da mit bescheidensten Mitteln an Arbeit abgeliefert wird .... noch dazu unter dem Hintergrund das der TSV ja kein einziges echtes Heimspiel hat !
Und im Nachgang darf man dann natürlich auch noch kurz anmerken, das wir da letzten Samstag dann doch einen richtig guten und mittlerweile neu erstarkten Gegner am Ende in die Knie gezwungen haben .... auch wenn´s vor dem Spiel "nur" der Tabellen-Vorletzte war. Möglicherweise hängen die gar nicht mehr soooo lange im Tabellen-Bereich unterm ominösen Strich - abgestiegen sind DIE jedenfalls noch lange nicht ! Hätte ich so noch im November nie und nimmer erwartet !
Zitat von Happo am 31. Januar 2026, 07:40 UhrThema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Essen. Rot-Weiss Essen spielt in der 3. Liga um den Aufstieg mit. Einigen Fans reicht das nicht aus, es wird Kritik am Trainer geübt. Uwe Koschinat bezieht Stellung.von Martin Herms hinter der BezahlschrankeDie Kritiker werden in die Schranken verwiesen 😁kleiner EinwurfDie nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
ENDE Artikel
Lass ich mal so stehen. Erstmal 😉😊
Thema HafenstraßenFußball und Kritik an der Spielweise der Koschinaten.
RWE: Zu defensiv, zu unattraktiv? Was Koschinat seinen Kritikern entgegnet
Die nackten Zahlen in der Ära Uwe Koschinat beeindrucken. 1,85 Punkte hat der 54-Jährige in 47 Pflichtspielen als Cheftrainer von Rot-Weiss Essen eingefahren, dieser Schnitt hat einigen Klubs in der Vergangenheit in einer vollen Saison zu einem Aufstieg gereicht. 25 Spiele hat Koschinat gewonnen, nur zehn verloren. Eine Niederlagenserie hat es unter seiner Führung noch nicht gegeben. All das hat der erfahrene Cheftrainer erreicht, seit er die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsplatz übernommen hat. Zur Belohnung wurde der Vertrag des 54-Jährigen vor dem Jahreswechsel um ein weiteres Jahr verlängert.
Koschinat genießt das Vertrauen der sportlichen Leitung samt Vorstandsebene, im RWE-Umfeld wird jedoch kontrovers über den bisher erfolgreichen Trainer diskutiert. Kritiker werfen ihm vor, dass der Fußball, der unter seine Leitung angeboten wird, nicht attraktiv genug sei. Koschinat wird eine zu defensive Herangehensweise nachgesagt. Der Kader, so sehen es nicht wenige Außenstehende, habe das Potential, für deutlich mehr Offensiv-Spektakel zu sorgen. Dem einen oder anderen RWE-Fan ist neben dem Ergebnis nun auch die B-Note wichtig.
Uwe Koschinat übernahm Rot-Weiss Essen „am Abgrund“
„Das Tolle an diesem Sport ist doch, dass man unterschiedliche Herangehensweisen und Ansichten haben kann. Das ist auch absolut legitim“, sagte Koschinat, als er auf die kritischen Stimmen im RWE-Umfeld angesprochen wurde. Koschinat verweist auf die Stabilität, die er einer angeschlagenen Mannschaft verliehen habe. „Fakt ist, dass ich den Verein in einer Situation übernommen habe, in der er am Abgrund stand. In der letzten Saison haben sich Faktoren herauskristallisiert, die der Mannschaft Sicherheit gegeben haben. Das haben wir kontinuierlich hinbekommen, die Mannschaft auf einem stabilen Punkte-Niveau zu halten und bestimmte Abläufe in den Vordergrund zu stellen.“
Nach einer herausragenden Rückrunde sind die Erwartungen beim Traditionsklub schlagartig gestiegen. Im vergangenen Sommer wurden bis auf Julian Eitschberger alle Leistungsträger gehalten, die Mannschaft konnte vor allem in der Breite deutlich verstärkt werden. Koschinat nahm auf Basis der neuen Erwartungshaltung nach einem durchwachsenen Saisonstart Anpassungen vor. Der RWE-Trainer ließ in einem 4-2-3-1-System deutlich offensiver spielen. Die Essener konnten trotz einiger Wackler in dieser Formation bestehen und konstant punkten. Rot-Weiss Essen setzte sich in an der Tabellenspitze fest und überwinterte in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das wäre vor der Saison als großer Erfolg gefeiert worden.
Rot-Weiss Essen: Koschinat setzte wieder auf eine Dreierkette
Koschinat und sein Trainerteam nahmen zum Ende der Hinrunde dennoch wieder eine taktische Änderung vor. Dies wurde unter anderem mit der hohen Anzahl an Gegentoren begründet. 30 kassierte Treffer waren es in 19 Hinrundenspielen. Als Konsequenz wurde vor dem Spiel in Verl ein Offensivspieler geopfert und wieder mit drei Innenverteidigern agiert. Die Leistungen nach der Winterpause in München (1:1) und gegen Havelse (4:1) reichten zu erfreulichen vier Punkten, spielerisch waren die Darbietungen jedoch auch nach Ansicht von Trainer und Spielern ausbaufähig. Dass sich Stürmer und Publikumsliebling Marek Janssen nach dem München-Spiel öffentlich über seine Joker-Rolle an diesem Tag beschwerte, steigerte Koschinats Beliebtheitswert im Fanlager nicht.
Ein häufig formulierter Vorwurf, der auch dem Trainer nicht entgangen ist: Er habe es nicht geschafft, die Mannschaft spielerisch weiterzuentwickeln. Diese Ansicht teilt Koschinat nicht. „Ich wundere mich darüber, wenn eine Weiterentwicklung im Fußball nur an Ballbesitzstrukturen ausgemacht wird. Weiterentwicklung heißt für mich auch in hohem Maße, die Möglichkeiten im Team zu erweitern, stabil und gefährlich zu sein – diese Balance bekommen wir hervorragend hin“, erklärte er.
Rot-Weiss Essen hat schon 41 Tore erzielt
Dass der aktuell angebotene Fußball nicht attraktiv genug sei, könne Koschinat nicht unterstreichen und stützt sich auf die Zahlen. 41 erzielte Tore in 21 Drittliga-Spielen sind eine überzeugende Offensiv-Bilanz. Nur Cottbus (45), Verl (50) und Hoffenheim II (42) haben häufiger getroffen. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Menschen, die sehr lange um diesen Verein gezittert haben, diese Notwendigkeit nicht mehr sehen und dann das Spektakel in den Vordergrund stellen“, sagte Koschinat dazu. „Wer das neutral betrachtet, sieht die Zahl unserer geschossenen Tore, die Zahl der großen Möglichkeiten aus einer sehr gefestigten Positionierung heraus. Es ist nicht so, dass wir viele Spiele 1:0 gewinnen. Ganz im Gegenteil. Über einen ganz langen Zeitraum war die Kritik an mir und der Mannschaft, dass eine sehr gute Platzierung mit der hohen Gegentoranzahl nicht möglich ist.“
Letztlich wird der RWE-Trainer an den Ergebnissen gemessen. So lange diese stimmen, hält Koschinat alle Trümpfe in der Hand, auch wenn unter seiner Führung nach Auffassung einiger Fans kein „Hafenstraßen-Fußball“ gespielt werde. Als er am Freitag auf diesen häufig zitierten Begriff angesprochen wurde, hatte Koschinat eine passende Antwort parat. Wieder geht es um Zahlen und Resultate: „Eine Sache ist für mich ganz klar: In neun von zehn Fällen finden Menschen Hafenstraßen-Fußball geil, wenn wir gewinnen.“
ENDE Artikel
Lass ich mal so stehen. Erstmal 😉😊
Zitat von Hansi am 31. Januar 2026, 08:08 UhrSoweit die Therorie der nackten Zahlen,trotzdem ist das Torverhaeltnis der Konkurenz besser als unseres,trotzdem wurden viele Siege knapp und teilweise mit Glueck eingefahren und trotzdem will jeder Fussballfan auf den Rasen gerne ein Offensivfest erleben.Wir gehn ja nicht ins Stadion um uns gegen Abstiegskandidaten wie Ulm oder Havelse zu erleben wie wir uns den Finger in der Nase brechen.
Und logisch finden die Leute es geil zu gewinnen,noch geiler finden sie es allerdings mit einen schoenen Spiel zu gewinnen.In ner Pommesbude werde ich genauso satt wie in einen 5 Sterne Restaurant ,da werden die Pommes allerding etwas besser schmecken.
Die nackten Zahlen sagen aber auch das wir knapp vor einen Aufstiegsplatz auf hoehen Niveau klagen duerfen,ist dann auch nicht so schlecht.
Und ganz nebenbei gewinnen wir gegen Wiesbaden 3-2.
Soweit die Therorie der nackten Zahlen,trotzdem ist das Torverhaeltnis der Konkurenz besser als unseres,trotzdem wurden viele Siege knapp und teilweise mit Glueck eingefahren und trotzdem will jeder Fussballfan auf den Rasen gerne ein Offensivfest erleben.Wir gehn ja nicht ins Stadion um uns gegen Abstiegskandidaten wie Ulm oder Havelse zu erleben wie wir uns den Finger in der Nase brechen.
Und logisch finden die Leute es geil zu gewinnen,noch geiler finden sie es allerdings mit einen schoenen Spiel zu gewinnen.In ner Pommesbude werde ich genauso satt wie in einen 5 Sterne Restaurant ,da werden die Pommes allerding etwas besser schmecken.
Die nackten Zahlen sagen aber auch das wir knapp vor einen Aufstiegsplatz auf hoehen Niveau klagen duerfen,ist dann auch nicht so schlecht.
Und ganz nebenbei gewinnen wir gegen Wiesbaden 3-2.
Zitat von Alex07 am 31. Januar 2026, 15:44 UhrDass es Saarbrücken diese Saison so erwischen würde, hätte ich nie gedacht. Aber heute habe ich realisiert, sie haben Dominik Baumann gekauft. Verrückt, falls sie absteigen.
Dass es Saarbrücken diese Saison so erwischen würde, hätte ich nie gedacht. Aber heute habe ich realisiert, sie haben Dominik Baumann gekauft. Verrückt, falls sie absteigen.