Das Forum
Rund ums Stadion an der Hafenstrasse
Zitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Fragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Zitat von Sir Manni am 26. Juni 2023, 09:59 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
mir auch...und gleiches könnte man auch bei der Ablösesumme für Daniel Heber fragen...
Zitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
mir auch...und gleiches könnte man auch bei der Ablösesumme für Daniel Heber fragen...
Zitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 10:23 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Es ist von Uhlig erläutert worden.
RWE hat die Jahresabschlüsse bisher nicht entsprechend der Saison aufgestellt, sondern das Wirtschaftsjahr war das Kalenderjahr. Das ist zulässig, soll jetzt aber umgestellt werden.
Der Verlust von 3,6 Mio betrifft den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022. Es sind also rund 6 Monate Regionalliga enthalten und 6 Monate 3. Liga. In den Personalkosten sind die zusätzlichen Kosten für Götze, Wiegel und Fandrich für 5 Monate enthalten. September bis Dezember 2022.
Nicht enthalten sind die Kosten für zum Beispiel Müsel, der im Januar kam, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Heber, der ebenfalls im Januar verkauft wurde.
In den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
In Zukunft will RWE vom Kalenderjahr abweichend bilanzieren, entsprechend dem Saisonverlauf. Vermutlich also vom 01.07. - 30.06. des Folgejahres. Dazu wird erstmal ein Jahresabschluß für ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2023 - 30.06.2023 aufgestellt. Für diesen Zeitraum ist das Ergebnis laut Uhlig eine schwarze Null.
Ich habe jetzt keine Zeit, werde aber heute Abend vielleicht noch mehr dazu schreiben. Für mich ist die Situation weitaus katastrophaler, als es die nackten Zahlen hergeben. Und die sind schon traurig.
Zitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Es ist von Uhlig erläutert worden.
RWE hat die Jahresabschlüsse bisher nicht entsprechend der Saison aufgestellt, sondern das Wirtschaftsjahr war das Kalenderjahr. Das ist zulässig, soll jetzt aber umgestellt werden.
Der Verlust von 3,6 Mio betrifft den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022. Es sind also rund 6 Monate Regionalliga enthalten und 6 Monate 3. Liga. In den Personalkosten sind die zusätzlichen Kosten für Götze, Wiegel und Fandrich für 5 Monate enthalten. September bis Dezember 2022.
Nicht enthalten sind die Kosten für zum Beispiel Müsel, der im Januar kam, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Heber, der ebenfalls im Januar verkauft wurde.
In den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
In Zukunft will RWE vom Kalenderjahr abweichend bilanzieren, entsprechend dem Saisonverlauf. Vermutlich also vom 01.07. - 30.06. des Folgejahres. Dazu wird erstmal ein Jahresabschluß für ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2023 - 30.06.2023 aufgestellt. Für diesen Zeitraum ist das Ergebnis laut Uhlig eine schwarze Null.
Ich habe jetzt keine Zeit, werde aber heute Abend vielleicht noch mehr dazu schreiben. Für mich ist die Situation weitaus katastrophaler, als es die nackten Zahlen hergeben. Und die sind schon traurig.
Zitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 10:39 UhrZitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 10:23 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrIn den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
Das abweichende Geschäftsjahr ändert nichts am Sachverhalt und meiner Frage.
Auch die Zuschauerzahlen in der Regio im 1.Halbjahr 2022 mit dem Aufstieg waren deutlich höher als in der ursprünglichen Planung. Dann sprechen wir halt in Summe (Rückrunde Regio und Hinrunde 3.Liga) von 17 Heimspielen und von 800.000 € Mehreinnahmen. Es bleibt aber doch die Tatsache, dass die Mehreinnahmen den entstandenen Verlust geschmälert haben und er ansonsten deutlich über 4'0 Mio € gelegen hätte.
Zitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 10:23 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrIn den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
Das abweichende Geschäftsjahr ändert nichts am Sachverhalt und meiner Frage.
Auch die Zuschauerzahlen in der Regio im 1.Halbjahr 2022 mit dem Aufstieg waren deutlich höher als in der ursprünglichen Planung. Dann sprechen wir halt in Summe (Rückrunde Regio und Hinrunde 3.Liga) von 17 Heimspielen und von 800.000 € Mehreinnahmen. Es bleibt aber doch die Tatsache, dass die Mehreinnahmen den entstandenen Verlust geschmälert haben und er ansonsten deutlich über 4'0 Mio € gelegen hätte.
Zitat von Hansi am 26. Juni 2023, 10:40 UhrZitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 10:23 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Es ist von Uhlig erläutert worden.
RWE hat die Jahresabschlüsse bisher nicht entsprechend der Saison aufgestellt, sondern das Wirtschaftsjahr war das Kalenderjahr. Das ist zulässig, soll jetzt aber umgestellt werden.
Der Verlust von 3,6 Mio betrifft den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022. Es sind also rund 6 Monate Regionalliga enthalten und 6 Monate 3. Liga. In den Personalkosten sind die zusätzlichen Kosten für Götze, Wiegel und Fandrich für 5 Monate enthalten. September bis Dezember 2022.
Nicht enthalten sind die Kosten für zum Beispiel Müsel, der im Januar kam, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Heber, der ebenfalls im Januar verkauft wurde.
In den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
In Zukunft will RWE vom Kalenderjahr abweichend bilanzieren, entsprechend dem Saisonverlauf. Vermutlich also vom 01.07. - 30.06. des Folgejahres. Dazu wird erstmal ein Jahresabschluß für ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2023 - 30.06.2023 aufgestellt. Für diesen Zeitraum ist das Ergebnis laut Uhlig eine schwarze Null.
Ich habe jetzt keine Zeit, werde aber heute Abend vielleicht noch mehr dazu schreiben. Für mich ist die Situation weitaus katastrophaler, als es die nackten Zahlen hergeben. Und die sind schon traurig.
Danke Stefan,schoen das wir zumindestens unter den Fans einen Mann haben der ahnung von den Finanzen hat,im Verein haben wir anscheinend nur zukuenftige Wirtschaftsminister sitzen.Und wenn du das so sagts bekomm ich noch mehr grauen Haare,aber immerhin kann man sich dan noch auf einiges Vorbereiten.Und das hab ich lieber als das tasten im Dunkeln.
Zitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 10:23 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 09:20 UhrFragen über Fragen !
Der Zuschauerschnitt lag ca. 3.000 über dem geplanten Durchschnitt, wodurch Mehreinnahmen von ca. 900.000 € entstanden sein müssten (3.000 x 19 Spiele x 15€). Heißt das jetzt, dass der Verlust bei Erreichen des geplantem Zuschauerdurchschnitts 4‘5 Mio € betragen hätte ? Mir fehlt diese Gegenrechnung bei den Erläuterungen des Vorstands komplett.
Es ist von Uhlig erläutert worden.
RWE hat die Jahresabschlüsse bisher nicht entsprechend der Saison aufgestellt, sondern das Wirtschaftsjahr war das Kalenderjahr. Das ist zulässig, soll jetzt aber umgestellt werden.
Der Verlust von 3,6 Mio betrifft den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022. Es sind also rund 6 Monate Regionalliga enthalten und 6 Monate 3. Liga. In den Personalkosten sind die zusätzlichen Kosten für Götze, Wiegel und Fandrich für 5 Monate enthalten. September bis Dezember 2022.
Nicht enthalten sind die Kosten für zum Beispiel Müsel, der im Januar kam, und die Einnahmen aus dem Verkauf von Heber, der ebenfalls im Januar verkauft wurde.
In den Einnahmen sind die gestiegenen Zuschauerzahlen bis zum 31.12.2022 enthalten. Weiß nicht genau wieviel Heimspiele das waren, aber sicherlich keine 19.
In Zukunft will RWE vom Kalenderjahr abweichend bilanzieren, entsprechend dem Saisonverlauf. Vermutlich also vom 01.07. - 30.06. des Folgejahres. Dazu wird erstmal ein Jahresabschluß für ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 01.01.2023 - 30.06.2023 aufgestellt. Für diesen Zeitraum ist das Ergebnis laut Uhlig eine schwarze Null.
Ich habe jetzt keine Zeit, werde aber heute Abend vielleicht noch mehr dazu schreiben. Für mich ist die Situation weitaus katastrophaler, als es die nackten Zahlen hergeben. Und die sind schon traurig.
Danke Stefan,schoen das wir zumindestens unter den Fans einen Mann haben der ahnung von den Finanzen hat,im Verein haben wir anscheinend nur zukuenftige Wirtschaftsminister sitzen.Und wenn du das so sagts bekomm ich noch mehr grauen Haare,aber immerhin kann man sich dan noch auf einiges Vorbereiten.Und das hab ich lieber als das tasten im Dunkeln.
Zitat von exilrotweisser am 26. Juni 2023, 10:45 UhrEs dauert Jahre um Vertrauen aufzubauen,
aber nur Sekunden um es zu zerstören.Dies ist gestern passiert.
Es dauert Jahre um Vertrauen aufzubauen,
aber nur Sekunden um es zu zerstören.
Dies ist gestern passiert.
Zitat von Hansi am 26. Juni 2023, 11:19 UhrZitat von exilrotweisser am 26. Juni 2023, 10:45 UhrEs dauert Jahre um Vertrauen aufzubauen,
aber nur Sekunden um es zu zerstören.Dies ist gestern passiert.
und zwar bewust den die Probleme kannte man und hat sie solange vertuscht bis man gestern gar keine andere moeglichkeit mehr hatte um sie offen zu legen.Und dann kommen auch noch dumme,teilweise arrogante Sprueche von den Amateuren rueber.Keine Pyroshow kann Geldgeber mehr verjagen als so eine Aktion.
Zitat von exilrotweisser am 26. Juni 2023, 10:45 UhrEs dauert Jahre um Vertrauen aufzubauen,
aber nur Sekunden um es zu zerstören.Dies ist gestern passiert.
und zwar bewust den die Probleme kannte man und hat sie solange vertuscht bis man gestern gar keine andere moeglichkeit mehr hatte um sie offen zu legen.Und dann kommen auch noch dumme,teilweise arrogante Sprueche von den Amateuren rueber.Keine Pyroshow kann Geldgeber mehr verjagen als so eine Aktion.
Zitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 11:22 UhrZitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 10:39 UhrDas abweichende Geschäftsjahr ändert nichts am Sachverhalt und meiner Frage.Finde ich schon.
Es ist ein Unterschied, ob wir über den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022 oder den Zeitraum 01.07. - 30.06.2023 sprechen. Wenn man Zahlen nennt, sollte man auch die Zeiträume benennen, die sie repräsentieren, um eine Vorstellung davon zu haben, was enthalten sein könnte und was nicht.
Natürlich hast Du Recht, daß ohne die gestiegenen Zuschauerzahlen und Einnahmen aus Getränken, Merchandising etc. der Verlust noch höher ausgefallen wäre.
Für mich stellen sich aber andere Fragen.
Das fängt an mit der Planung. Es hieß immer, es wurde sehr vorsichtig geplant. Wenn aber bereist in der Planung ein Verlust von 400.000 rauskommt, stimmt doch etwas Grundlegendes nicht. Auch ein lediglich zugesagte Spende in Höhe von 700.000 gehört nicht in eine seriöse Planung meiner Meinung nach, es sei denn sie ist durch Sicherheiten belegt.
Für den Ausfall von Harfid kann niemand etwas. Da haben nur Insider von gewußt, aber auch diesen Fall hätte man zum damaligen Zeitpunkt in der Planung berücksichtigen können / müssen.
Völlig unklar ist mir allerdings, daß man trotz roter Zahlen und schwindenden Bankkonto einen Umzug der Geschäftsstelle in 1 Km entfernte neue Räumlichkeiten durchzieht, und dieser Umzug 1,2 Mio mehr kostet, als geplant.
Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, daß der Hauptsponsor pleite geht und die Verantwortlichen damit zu kämpfen haben. Auch dafür, daß ein Spender aus welchen Gründen auch immer nicht mehr vereinbarungsgemäß zahlen kann - mir ist aber völlig schleierhaft, und mir geht jegliches Verständnis dafür ab, wie ich in genau dieser Situation einen Umzug, der erstmal eine Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes bedeutet, durchziehe, und dieser dann noch 1,2 Mio (eine Million Zwei Hunderttausend) Euro kosten kann.
Der größte Skandal aber ist eine interne Buchhaltung und ein völlig ineffizientes Controlling und Berichtswesen, das nicht in der Lage war diese Schwachstellen aufzuzeigen. Da scheint es wirklich an internen Arbeitsabläufen und Prozessen zu mangeln, und zwar gewaltig. Ich verstehe Uhlig da auch nicht. Wenn ich fremdes Geld verwalte lege ich größten Wert auf internes Controlling und formal korrekte Abläufe, allein um meinen eigenen Arsch zu retten für den Fall der Fälle.
Dazu paßt ins Bild, daß das Ticket - System, auch jetzt noch beim Verkauf der Dauerkarten alles andere als reibungslos funktioniert. Man hat aus den Problemen rund ums Niederrheinpokalfinale nichts gelernt und die damals schon aufgetretenen Probleme nicht abgestellt. Das heißt in der wichtigsten Einnahmephase des Vereins ist kann man seine Kunden nicht reibungslos bedienen. Da fehlen mir die Worte. Ich weiß nicht, wer für Digitalisierung zuständig ist, aber der oder die hat seinen Job nicht gemacht. Und man hat ihn oder sie gewähren lassen.
Ich hatte wirklich gedacht, daß RWE deutlich besser organisiert sei und über einen zeitgemäß eingerichteten und effektiven Geschäftsbetrieb verfügt, wie er in unternehmen dieser Größenordnung selbstverständlich ist. Daß dieses ganz offensichtlich nicht der Fall ist ist für mich die eigentliche Enttäuschung, zumal die Administration ja zahlenmäßig ganz gut besetzt ist und auch Geld kostet.
Uhlig hat seinen Laden nicht im Griff. Das ist die gestrige Botschaft. Und dabei geht es nicht um die 3,6 Mio Verlust, sondern um die generelle Effizienz und Aufgabenstellung und -erfüllung der Verwaltung.
Und wenn man dann noch eine derart arrogante Kommunikation mit Mitgliedern und Fans pflegt und sie ein Jahr im unklaren läßt und mit großer Schnauze für doof erklärt, darf man sich nicht wundern, wenn es richtig scheppert sobald das Kartenhaus zusammenbricht.
Es ehrt ja Uhlig, daß er die Verantwortung für das Desaster übernimmt, aber diese Aussage ist völlig überflüssig. Er hat die Verantwortung. Punkt. Per Arbeitsvertrag und Jobbeschreibung und Satzung ist er für ein nicht funktionierendes Rechnungs- und Berichtswesen verantwortlich.
In diesem Zusammenhang fallen mir die Worte von Waldi Wrobel in seinem Podcast ein: "Wir müssen auf allen Ebenen besser und professioneller werden und die besten Leute haben."
Zitat von Westkurve am 26. Juni 2023, 10:39 UhrDas abweichende Geschäftsjahr ändert nichts am Sachverhalt und meiner Frage.
Finde ich schon.
Es ist ein Unterschied, ob wir über den Zeitraum 01.01. - 31.12.2022 oder den Zeitraum 01.07. - 30.06.2023 sprechen. Wenn man Zahlen nennt, sollte man auch die Zeiträume benennen, die sie repräsentieren, um eine Vorstellung davon zu haben, was enthalten sein könnte und was nicht.
Natürlich hast Du Recht, daß ohne die gestiegenen Zuschauerzahlen und Einnahmen aus Getränken, Merchandising etc. der Verlust noch höher ausgefallen wäre.
Für mich stellen sich aber andere Fragen.
Das fängt an mit der Planung. Es hieß immer, es wurde sehr vorsichtig geplant. Wenn aber bereist in der Planung ein Verlust von 400.000 rauskommt, stimmt doch etwas Grundlegendes nicht. Auch ein lediglich zugesagte Spende in Höhe von 700.000 gehört nicht in eine seriöse Planung meiner Meinung nach, es sei denn sie ist durch Sicherheiten belegt.
Für den Ausfall von Harfid kann niemand etwas. Da haben nur Insider von gewußt, aber auch diesen Fall hätte man zum damaligen Zeitpunkt in der Planung berücksichtigen können / müssen.
Völlig unklar ist mir allerdings, daß man trotz roter Zahlen und schwindenden Bankkonto einen Umzug der Geschäftsstelle in 1 Km entfernte neue Räumlichkeiten durchzieht, und dieser Umzug 1,2 Mio mehr kostet, als geplant.
Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, daß der Hauptsponsor pleite geht und die Verantwortlichen damit zu kämpfen haben. Auch dafür, daß ein Spender aus welchen Gründen auch immer nicht mehr vereinbarungsgemäß zahlen kann - mir ist aber völlig schleierhaft, und mir geht jegliches Verständnis dafür ab, wie ich in genau dieser Situation einen Umzug, der erstmal eine Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebes bedeutet, durchziehe, und dieser dann noch 1,2 Mio (eine Million Zwei Hunderttausend) Euro kosten kann.
Der größte Skandal aber ist eine interne Buchhaltung und ein völlig ineffizientes Controlling und Berichtswesen, das nicht in der Lage war diese Schwachstellen aufzuzeigen. Da scheint es wirklich an internen Arbeitsabläufen und Prozessen zu mangeln, und zwar gewaltig. Ich verstehe Uhlig da auch nicht. Wenn ich fremdes Geld verwalte lege ich größten Wert auf internes Controlling und formal korrekte Abläufe, allein um meinen eigenen Arsch zu retten für den Fall der Fälle.
Dazu paßt ins Bild, daß das Ticket - System, auch jetzt noch beim Verkauf der Dauerkarten alles andere als reibungslos funktioniert. Man hat aus den Problemen rund ums Niederrheinpokalfinale nichts gelernt und die damals schon aufgetretenen Probleme nicht abgestellt. Das heißt in der wichtigsten Einnahmephase des Vereins ist kann man seine Kunden nicht reibungslos bedienen. Da fehlen mir die Worte. Ich weiß nicht, wer für Digitalisierung zuständig ist, aber der oder die hat seinen Job nicht gemacht. Und man hat ihn oder sie gewähren lassen.
Ich hatte wirklich gedacht, daß RWE deutlich besser organisiert sei und über einen zeitgemäß eingerichteten und effektiven Geschäftsbetrieb verfügt, wie er in unternehmen dieser Größenordnung selbstverständlich ist. Daß dieses ganz offensichtlich nicht der Fall ist ist für mich die eigentliche Enttäuschung, zumal die Administration ja zahlenmäßig ganz gut besetzt ist und auch Geld kostet.
Uhlig hat seinen Laden nicht im Griff. Das ist die gestrige Botschaft. Und dabei geht es nicht um die 3,6 Mio Verlust, sondern um die generelle Effizienz und Aufgabenstellung und -erfüllung der Verwaltung.
Und wenn man dann noch eine derart arrogante Kommunikation mit Mitgliedern und Fans pflegt und sie ein Jahr im unklaren läßt und mit großer Schnauze für doof erklärt, darf man sich nicht wundern, wenn es richtig scheppert sobald das Kartenhaus zusammenbricht.
Es ehrt ja Uhlig, daß er die Verantwortung für das Desaster übernimmt, aber diese Aussage ist völlig überflüssig. Er hat die Verantwortung. Punkt. Per Arbeitsvertrag und Jobbeschreibung und Satzung ist er für ein nicht funktionierendes Rechnungs- und Berichtswesen verantwortlich.
In diesem Zusammenhang fallen mir die Worte von Waldi Wrobel in seinem Podcast ein: "Wir müssen auf allen Ebenen besser und professioneller werden und die besten Leute haben."
Zitat von Traumzauberer am 26. Juni 2023, 11:29 UhrZitat von flemming lund am 26. Juni 2023, 06:27 UhrWie @sir-manni richtigerweise schreibt, ist das Festhalten an Dabrowski in erster Linie auf die wirt,schaftlichen Zwängen zurückzuführen und nicht auf seine sportliche Reputation.
Weiß nicht.
Der für den Sport zuständige Aufsichtsrat Waldi Wrobel hat bereits in der Winterpause, bevor die desaströsen Zahlen intern bekannt waren, Dabrowski ganz klar das Vertrauen ausgesprochen.
Wäre man von Dabro nicht überzeugt, hätte man ihn in der Winterpause problemlos rausschmeißen können. Von dem Verlust wußte man ja damals noch nichts.
Ich frage mich aber, ob diese furchtbaren ab Februar 2023 bekannt gewordenen Zahlen sowohl mit dem Weggang von Nowak, als auch mit Leistungseinbruch der Mannschaft in Verbindung stehen.
Zitat von flemming lund am 26. Juni 2023, 06:27 UhrWie @sir-manni richtigerweise schreibt, ist das Festhalten an Dabrowski in erster Linie auf die wirt,schaftlichen Zwängen zurückzuführen und nicht auf seine sportliche Reputation.
Weiß nicht.
Der für den Sport zuständige Aufsichtsrat Waldi Wrobel hat bereits in der Winterpause, bevor die desaströsen Zahlen intern bekannt waren, Dabrowski ganz klar das Vertrauen ausgesprochen.
Wäre man von Dabro nicht überzeugt, hätte man ihn in der Winterpause problemlos rausschmeißen können. Von dem Verlust wußte man ja damals noch nichts.
Ich frage mich aber, ob diese furchtbaren ab Februar 2023 bekannt gewordenen Zahlen sowohl mit dem Weggang von Nowak, als auch mit Leistungseinbruch der Mannschaft in Verbindung stehen.
Zitat von Sir Manni am 26. Juni 2023, 12:42 UhrEs soll mir doch keiner erzählen, dass die Zahlen den Verantwortlichen wirklich erst im Februar bewußt geworden sind.
Kann ja sein, dass das genaue Ausmaß erst durch die Prüfung von Sascha Peljhan klar geworden ist, aber dass es eng wird, muss schon vorher bekannt gewesen sein.
HARFID hat z. B. im letzten Herbst pleite gemacht; da geh ich mal stark davon aus, dass man spätestens da sogar bei RWE auf den Gedanken gekommen ist, vielleicht mal so etwas wie einen Kassensturz zu machen.
Es soll mir doch keiner erzählen, dass die Zahlen den Verantwortlichen wirklich erst im Februar bewußt geworden sind.
Kann ja sein, dass das genaue Ausmaß erst durch die Prüfung von Sascha Peljhan klar geworden ist, aber dass es eng wird, muss schon vorher bekannt gewesen sein.
HARFID hat z. B. im letzten Herbst pleite gemacht; da geh ich mal stark davon aus, dass man spätestens da sogar bei RWE auf den Gedanken gekommen ist, vielleicht mal so etwas wie einen Kassensturz zu machen.