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	<title>Tollhaus-Hafenstrasse | Tollhaus Hafenstrasse</title>
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	<description>Rot-Weiss Essen ist mehr als nur ein Fußballclub</description>
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		<title>Saisonanalyse 25/26 &#8211; Gastkommentar von Hybrid-Hürthi</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:01:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer wieder entbrannten während der abgelaufenen Saison in Fankreisen und auch in diesem Forum die Diskussionen über die Arbeit der Kaderplaner Steegmann/Flüthmann &#38; Pfeifer, den Einfluss des Trainers Koschinat auf Spielerverpflichtungen und -Abgängen. Aufhänger war zumeist die große Zahl an Spielern, die die sportlichen Erwartungen nicht erfüllten, denen ein Vereinswechsel nahegelegt wurde oder die gar bereits vor Saisonbeginn oder während der Saison zu anderen Vereinen wechselten oder wechseln sollten.Der Kader der nicht mehr gewollten, nicht mehr gebrauchten Spieler oder sportlich absolut enttäuschenden Spieler ist mit mehr als Mannschaftsstärke sehr umfangreich, ich hoffe, dass ich alle berücksichtigt habe:- abgegeben wurden: Martinovic (schon im Sommertransferfenster)Arslan (im Wintertransferfester)Bazzoli (Neuzugang, sofort verliehen)Celebi (Vertrag verlängert, verliehen)Moustier (im Wintertransferfenster verkauft)- Abgang nahegelegt:Janssen (Neuzugang, den man unbedingt schon vorher verpflichten wollte, Abgang schon vor dem Saisonstart nahegelegt)KaiserOwusuMause- in die Zweite Mannschaft (Bezirksliga) versetzt:BrüningSchulte-KellinghausSpieler, die sportlich enttäuschten, die teilweise wenig oder gar keine Berücksichtigung fanden oder wenig gefördert wurden oder rausrotierten:SchmidtObuzKraulichSwajkowskiNeuverpflichtungen im Wintertransferfenster:HüningReisigAbiamaSchmidtCasaliNicht unerwähnt bleiben darf meines Erachtens die Posse im Wintertransferfenster um Ramien Safi, für den wohl ein für RWE lukratives Angebot von Eintracht Braunschweig vorlag, der aber wohl auf Intervention von Trainer Koschinat an der Hafenstraße blieb, obwohl er jetzt ablösefrei wechseln kann.Das sind die nackten [&#8230;]]]></description>
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<pre class="wp-block-preformatted">Immer wieder entbrannten während der abgelaufenen Saison in Fankreisen und auch in diesem Forum die Diskussionen über die Arbeit der Kaderplaner Steegmann/Flüthmann &amp; Pfeifer, den Einfluss des Trainers Koschinat auf Spielerverpflichtungen und -Abgängen. Aufhänger war zumeist die große Zahl an Spielern, die die sportlichen Erwartungen nicht erfüllten, denen ein Vereinswechsel nahegelegt wurde oder die gar bereits vor Saisonbeginn oder während der Saison zu anderen Vereinen wechselten oder wechseln sollten.<br>Der Kader der nicht mehr gewollten, nicht mehr gebrauchten Spieler oder sportlich absolut enttäuschenden Spieler ist mit mehr als Mannschaftsstärke sehr umfangreich, ich hoffe, dass ich alle berücksichtigt habe:<br><br>- abgegeben wurden:<br> Martinovic (schon im Sommertransferfenster)<br>Arslan (im Wintertransferfester)<br>Bazzoli (Neuzugang, sofort verliehen)<br>Celebi (Vertrag verlängert, verliehen)<br>Moustier (im Wintertransferfenster verkauft)<br><br>- Abgang nahegelegt:<br>Janssen (Neuzugang, den man unbedingt schon vorher verpflichten wollte, Abgang schon vor dem Saisonstart nahegelegt)<br>Kaiser<br>Owusu<br>Mause<br><br>- in die Zweite Mannschaft (Bezirksliga) versetzt:<br>Brüning<br>Schulte-Kellinghaus<br><br>Spieler, die sportlich enttäuschten, die teilweise wenig oder gar keine Berücksichtigung fanden oder wenig gefördert wurden oder rausrotierten:<br>Schmidt<br>Obuz<br>Kraulich<br>Swajkowski<br><br>Neuverpflichtungen im Wintertransferfenster:<br>Hüning<br>Reisig<br>Abiama<br>Schmidt<br>Casali<br><br>Nicht unerwähnt bleiben darf meines Erachtens die Posse im Wintertransferfenster um Ramien Safi, für den wohl ein für RWE lukratives Angebot von Eintracht Braunschweig vorlag, der aber wohl auf Intervention von Trainer Koschinat an der Hafenstraße blieb, obwohl er jetzt ablösefrei wechseln kann.<br><br>Das sind die nackten Zahlen und Fakten einer wie ich finde bedeutenden Unruhe in einem Drittligakader während einer sportlich erfolgreich verlaufenen, jedoch leider nicht vom Aufstieg in die Zweite Liga gekrönten Saison.<br><br>Worin liegen die Ursachen für die offensichtliche Diskrepanz zwischen den Personalplanungen der sportlichen Leitung und den Einschätzungen des Cheftrainers Uwe Koschinat, die ihren Niederschlag in den Spieltagsaufstellungen fanden und die letztendlich zur oben dargestellten Problematik führten?<br><br>Die fehlende stringente Spielidee<br><br>Nennen wir es Hafenstraßenfußball, RWE-Gen oder wie auch immer, die Definition dessen, was wir von unseren Rot-Weißen ob zu Hause oder auswärts erwarten können, und an der Christian Flüthmann kolportiert seit Jahren arbeitet. Die vor allen Dingen auch im Groben ein Spielsystem vorgibt, das sowohl von allen Juniorenteams als auch von den Seniorenmannschaften mit Leben gefüllt wird. Das letztendlich auch den Maßstab sowie die Richt- und Leitlinie für die Kaderplanung darstellt. Nicht unbedingt in Stein gemeißelt wie das legendäre 4-3-3 der Niederländer zu Zeiten Johan Cruyffs, aber doch schon richtungweisend.<br><br>Nehmen wir als Beispiel die Folgen der Entscheidung Dreier-/Viererkette auf die Kaderzusammensetzung. Bei ersterem habe ich einen größeren Bedarf an schnellen Innenverteidigern, lauf- und spielstarken Schienenspielern, weniger an offensiven Flügelstürmern. Konkret auf die Saison bezogen, hatte der mehrmalige Systemwechsel zur Folge, dass Spieler wie  Kraulich, Owusu, Obuz etc. bei Systemwechsel rausrotierten bzw. gar keine Verwendung für sie bestand. Wie kann man einen Marvin Obuz unter großem finanziellem Aufwand und extremen Bemühungen verpflichten, wenn man mit Schienenspielern agieren will und somit gar keine Verwendung für ihn hat?<br><br>Ähnliches trifft auf die zahlreichen Mittelstürmer zu, da lange Zeit auf Safi als falscher Neun gesetzt wurde. An diesen Beispielen zeigt sich schon die Diskrepanz zwischen der Kaderplanung und dem, was unserem Trainer Koschinat offensichtlich vorschwebte, obwohl sich mir das lange Zeit nicht erschloss, denn allzuoft wurde zwischen den taktischen Marschrouten gewechselt, das nicht allein saisonübergreifend, sondern auch während der Spiele (siehe Spiel in Wiesbaden). Offensichtlich steht er für einen defensiv kontrollierten Fußball, für eine starke Orientierung auf Standardsituationen, seien es Freistöße, Eckbälle oder die langen Einwürfe, und den Kampf um die zweiten Bälle mit anschließenden überfallartigen Kontersituationen über die Allzweckwaffe Safi. Bei der Ausführung der Standards haben die Spieler offensichtlich wenig individuellen Spielraum. Kurz ausgeführte Ecken gab es so gut wie gar nicht, schnell ausgeführte Einwürfe wie z. B. vor der Großchance von Swajkowski in Fürth auch nicht, und die erste Ecke von Mizuta mit Schnitt vom Tor weg war auch erst vier, fünf Spiele vor Schluss zu beobachten.<br>Oft wenn es in den Spielen oder für den Trainer eng wurde, fiel er in alte Muster des Defensivfußballs zurück, z. B. beim Sieg gegen die Hoffenheimer Bubis, als ihm ausgerechnet der viel geschmähte Mause mit seinen Toren vermutlich den Job rettete. Trotzdem schaffte er es nicht, in seiner ureigenen Domäne, der defensiven Stabilität, die Flut von Gegentoren einzudämmen.<br><br>Die vielen taktischen Umstellungen während der Saison, bedingt und angestoßen von wem auch immer, und letztlich irgendwo auch die Flucht nach vorn in die Offensive verstärkten meinen Eindruck, dass der Trainer in diesem System wenig authentisch wirkte und irgendwo auch mit Teilen des auf Offensive zusammengestellten Kaders fremdelte. Zugutehalten muss man Uwe Koschinat einige Personalrochaden wie die Neuformierung der linken Seite mit Bouebari und Brumme, die Verschiebung von Mizuta auf die Zehn, die Aufwertung der Rolle von Müsel und zum Schluss die Förderung von Hüning und sehr spät von Swajkowski mit der einzigen Einschränkung, dass sie vielleicht zu spät erfolgten.<br><br>Was die Punktausbeute betrifft, hat er bis auf ein paar Unentschieden auf Strecke beinahe das Optimum erreicht. Nicht zuletzt auch durch die vielen Gegentore war die Dramatik in den meisten Spielen so gut wie immer gegeben, was fehlte, war oft bei eigenen Führungen ein Stück weit Souveränität und Killermentalität. Ich kann so gut wie kein Spiel erinnern, bei dem man sich als Zuschauer entspannt zurücklehnen und das Spiel der Roten genießen konnte. So war es oft eine Achterbahnfahrt während der Spiele, aber auch während der Saison, wobei die Wellenbewegungen am Ende - auf sieben Siege folgten drei verheerende Niederlagen - größer wurden.<br><br>Was für Uwe Koschinat vermutlich zutrifft, gilt wahrscheinlich auch für die Mannschaft, zumindest für die Spieler, die bis zum Schluss dazugehörten. Beide - Kader und Trainer - waren meines Erachtens nicht vollends glücklich miteinander. Der Trainer wurde gezwungen, ein System spielen zu lassen, das in Teilen nicht seiner Grundeinstellung entspricht, einigen Spielern erging es sicherlich ähnlich. Dennoch hat die Mannschaft und der Staff bis zum Schluss alles gegeben, um sich und uns den Traum vom Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen. Von daher ist niemandem ein Vorwurf zu machen, im Gegenteil können wir dankbar sein, dass alle gemeinsam Rot-Weiss Essen deutschlandweit gut repräsentiert haben.<br>Mit einer stringenten, klar definierten und von allen Verantwortlichen und Beteiligten verinnerlichten Spielidee, die der Verein entwickelt und größtenteils zum Maßstab des Handelns macht, kann man die meisten der Probleme, die ich versucht habe zu beschreiben, umgehen. Man sucht wie z. B. Verl oder andere Clubs einen Trainer, der dazu passt und die Spielidee lebt, stellt danach einen Kader zusammen, der das genauso verinnerlicht wie der Staff.<br><br>Ich persönlich will keinen Koschinat-Fußball, auch keinen Titz- oder Dabrowski-Fußball oder gar einen von Pliska und dem später relativ berühmten Erich Ribbeck, den Trainern meiner ersten Spielzeiten als RWE-Fan. Sondern ich möchte Hafenstraßenfußball, der der RWE-DNA entspricht und mit dem ich als Kind angefixt wurde bzw. sozialisiert wurde, wie man heute so schön sagt. Bisweilen rau, engagiert, nach vorn orientiert, kämpferisch und mit Raum für Individualisten wie zum Beispiel einst mein Idol Willi Lippens. Ein Fußball, der einen von den Bänken reißt wie neulich erst im Relegationsheimspiel gegen Fürth. Dann zieht es einen wieder mehr zur Hafenstraße, und die relativ weite Anfahrt und Rückfahrt fällt um ein Vielfaches leichter als in dieser Saison.<br><br>Der RWE ist wieder da!<br></pre>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="800" height="600" src="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2022/06/huerthi.jpg" alt="" class="wp-image-548 size-full" srcset="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2022/06/huerthi.jpg 800w, https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2022/06/huerthi-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d17fe1d9e76494c58aeec0ddf0c0496f wp-block-paragraph"><strong>Zur Person:<br>&#8222;Happo hat mich Hürthi getauft, quasi meine Essener Identität. Mein richtiger Name lautet Horst Dombrowski. Aufgewachsen bin ich in Holsterhausen und Rüttenscheid. Der Droge RWE bin ich seit 1966 verfallen. Durchs Studium kam ich 1975 nach Köln, später nach Hürth. Die Leidenschaft für die Rot-Weissen hat sich bis heute erhalten. Bisweilen gehe ich meiner Umgebung hier damit auf den Wecker. Aber das gehört dazu, mehr denn je&#8220;.</strong></p>
</div></div>
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		<title>„Rot-Weiss is a rollercoaster“ &#8211; Gastkommentar von Flemming Lund</title>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2026 09:04:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bilanz einer nicht normalen Saison “Life is a rollercoaster” – als der irische Sänger den Song 2000 geschrieben hat, kann er eigentlich nur die abgelaufene Saison 2025/26 vor Augen gehabt haben. Wow, welche Weitsicht. Wer RWE-Fan ist muss emotional was abkönnen, die berühmt berüchtigte „Wilde Maus“ ist für ihn Kindergeburtstag. Auch wenn manch einer irgendwann „emotional raus ist“ und nur noch zur Kenntnis nimmt, ist er spätestens nach drei Wochen wieder mittendrin statt nur dabei. (kleine Anmerkung: diese Zeilen hatte ich vor dem Podcast – Vonne Hafenstraße – vom 27.05.2026 geschrieben, Martin Herms benutzte nahezu den identischen Wortlaut). Wie bewertet man eigentlich halbwegs sachlich eine Saison, in der man bis zur 70. Minute des 34. Spieltages schon die Großorder an den Getränkemarkt seines Vertrauens rausschicken konnte und danach aber nur noch Rocky Horror Show folgte? Um dann in der 92. Minute des letzten Spiels doch noch die Chance zum Aufstieg bekommt, nicht nur weil man selber trifft, sondern der Mitwerber nahezu zeitgleich nur den Pfosten auf Festigkeit prüft. Im Grunde wie immer, nämlich von vorne. Nach der erfolgreichen Rückrunde der Vorsaison und einiger namhafter Zugänge bzw. Rückkehrer, gehörte man zumindest zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten, bei Rot-Weiss heißt das eigentlich [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><strong>Bilanz einer nicht normalen Saison</strong></strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li class="has-medium-font-size"><strong>Das Sportliche</strong></li>
</ol>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">“Life is a rollercoaster” – als der irische Sänger den Song 2000 geschrieben hat, kann er eigentlich nur die abgelaufene Saison 2025/26 vor Augen gehabt haben. Wow, welche Weitsicht. Wer RWE-Fan ist muss emotional was abkönnen, die berühmt berüchtigte „Wilde Maus“ ist für ihn Kindergeburtstag. Auch wenn manch einer irgendwann „emotional raus ist“ und nur noch zur Kenntnis nimmt, ist er spätestens nach drei Wochen wieder mittendrin statt nur dabei. (kleine Anmerkung: diese Zeilen hatte ich vor dem Podcast – Vonne Hafenstraße – vom 27.05.2026 geschrieben, Martin Herms benutzte nahezu den identischen Wortlaut).</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wie bewertet man eigentlich halbwegs sachlich eine Saison, in der man bis zur 70. Minute des 34. Spieltages schon die Großorder an den Getränkemarkt seines Vertrauens rausschicken konnte und danach aber nur noch Rocky Horror Show folgte? Um dann in der 92. Minute des letzten Spiels doch noch die Chance zum Aufstieg bekommt, nicht nur weil man selber trifft, sondern der Mitwerber nahezu zeitgleich nur den Pfosten auf Festigkeit prüft.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Im Grunde wie immer, nämlich von vorne. Nach der erfolgreichen Rückrunde der Vorsaison und einiger namhafter Zugänge bzw. Rückkehrer, gehörte man zumindest zum erweiterten Kreis der</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Aufstiegskandidaten, bei Rot-Weiss heißt das eigentlich immer, wer soll uns aufhalten? Und dann zum Saisonauftakt gegen Topfavoriten 1860, ein leistungsgerechtes 1:1 ließ erstmal keine Probleme erahnen, beim anschließenden Unentschieden in Havelse und bei der Elferorgie gegen die Printen, kamen schon die ersten Zweifel auf. Danach kam man dann zwar in die Spur, aber weder fussballerisch noch ergebnistechnisch (nur einmal zwei Siege in Folge) konnte man ein wenig Euphorie an der Hafenstrasse entfachen, im Gegenteil, insbesondere der Coach war heftiger Kritik ausgesetzt, neben der wenig überzeugenden Leistungen, sorgten regelmäßig seine Personalentscheidungen für Unruhe. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Das Ergebnis zur Halbrundenpause konnte sich jedoch mit Platz 5 und zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz durchaus sehen lassen. Darüber hinaus schien man sich von der Vereinsspitze her genötigt, den möglichen Aufstieg als Saisonziel zu definieren, also nahm man Geld in die Hand und marschierte über den Spielermarkt, dabei wirkten allerdings einige Dinge nicht wirklich abgestimmt. Der Verlust von Moustier war nicht zu verhindern, das Abschieben von Arslan jedoch gewollt. Das Ergebnis war auf Grund der Personaldurchwürfelung ein erneuter Holperstart, mit magerer Punkteausbeute, die vorderen Plätze verlor man ein wenig aus den Augen, Tiefpunkte waren die Pleiten in Osnabrück und Rostock. Nicht wenige machten hier bereits einen Haken an die Spielzeit oder waren „emotional raus“. Aber wie so oft entpuppte sich die 3. Liga als Wundertüte, nicht immer wirklich überzeugend, sackte man 7 Siege in Folge ein und stand plötzlich 5 Spiele vor Saisonende auf einem direkten Aufstiegsplatz, bis zur 72. Minute hatte man gar den direkten Konkurrenten auf sieben Punkte distanziert, aber dann kam sie halt, die öminöse 72. Minute, wurde aus der Achter- eine Geisterbahn. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Aber selbst die hatte noch die bereits oben beschriebene positive Überraschung parat. Das man dann im Relegations-Rückspiel in Fürth durch dieses eklatante Liegenlassen von fünf Hundertprozentigen die (unverhoffte) Aufstiegschance fahrlässig liegen ließ, passt zum Saisonverlauf. Am Ende jeder Achterbahnfahrt steht halt der Endpoller, den Begriff „Pfosten“ wollte ich hier absichtlich nicht benutzen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn man die Leistungsfähigkeit der Mannschaft betrachtet, muss man wohl erkennen, dass sie im Grunde nicht aufstiegsreif war. Die Bilanz gegen die direkten Mitwerber aus der oberen Tabellen-region waren einfach zu dürftig, noch gruseliger sind die Gegentore, damit steigts du eigentlich ab und mit Sicherheit nicht auf. Das fehlende Tempo, insbesondere aller Innenverteidiger und auch defensiven Mittelfeldspieler, führten zudem zu 15 (!!!!) Elfmetern und neutral betrachtet waren die alle berechtigt. Womit das Hauptmanko benannt wäre.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Was die Mannschaft jedoch auszeichnete war der unbändige Wille bis zum Ende den Erfolg zu suchen, scheiterte aber sowohl an der Defensivschwäche, als auch an dem fahrlässigen Umgang mit Torchancen, vor allen in Kontersituationen. Es war mitunter zum Haareraufen. Das man trotzdem 78 (!!!!) Tore erzielt hat, ist wiederum absurd. Bei einer besseren Ausnutzung wären 100 Tore locker zu erreichen gewesen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit war auffällig, dass es keinem Spieler gelungen ist, über einen längeren Zeitraum eine konstant gute Leistung auf den Platz zu bringen. Immer wieder waren Spieler wie Müsel, Brumme, Mizuta, Hofmann und Janssen nur für eine Phase der Saison präsent und machten den Unterschied. Auch und wahrscheinlich eine der Hauptgründe für die leistungsmäßige Achterbahnfahrt.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>2. Der Trainer</strong></p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Vorweg, ich mag den Trainer, ich mag seine Art und irgendwie passt er an die Hafenstraße. Am meisten bin ich von seiner Analytik der Spiele in Pressekonferenzen und Interviews beeindruckt, darüber hinaus gehört er für mich rhetorisch zu den Top 5-Trainern in Deutschland. Manch einer hält es für Geschwafel, diese Auffassung teile ich absolut nicht, für mich ist das inhaltlich gehobenes Niveau. Auch sein respektvoller Umgang mit den gegnerischen Trainern und Mannschaften findet man heutzutage nur noch selten. Ich schätze solche Charaktereigenschaften.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Aber natürlich muss die Trainerleistung Bestandteil einer Saisonbilanz sein, natürlich ist der Trainer in vielen Dingen auf Grund seiner Entscheidungen mit in der Verlosung. Ohne Zweifel präsentierte die Mannschaft über weite Phasen der Saison einen unattraktiven Fussball, der von einem gewissen Sicherheitsdenken geprägt war, insbesondere in der Hinrunde gelang es eigentlich nie ein Feuer zu entfachen. Wie groß der Anteil des Trainers hier war, lässt sich allerdings schwer beurteilen, da wir ja schließlich nicht bei der taktischen Besprechung dabei waren. Auch die ständigen Personalwechsel auf entscheidenden Positionen trugen nicht dazu bei, dass sich eine eingespielte Mannschaft präsentierte, vieles blieb Stückwerk und oftmals hatte man den Eindruck, dass der Eine nicht wusste, was der Andere tat. Einer der Gründe hierfür könnte sein, dass der Kader zu groß war und sich Koschinat offensichtlich veranlasst fühlte, jeden mal spielen lassen zu müssen um ihn bei Laune zu halten. Zumindest hat sich Koschinat auch mehrfach dazu geäußert, dass ihm der Kader zu groß wäre, ein wesentlicher Unterschied zur Rückrunde der Vorsaison, wo unter Koschinat eigentlich immer die 11 selben Spieler zum Einsatz kamen und so auch mit ihrer Eingespieltheit am Ende souverän den Klassenerhalt erreicht haben. Vergleichbar war in dieser Saison eigentlich nur die Siegesserie vor dem Cottbus-Spiel.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Darüber hinaus war offensichtlich auch die Kaderplanung nur sehr eingeschränkt mit ihm abgesprochen war. Das nahezu alle „Königstransfers“ wie Bazolli, Mause, Obuz und in der Winterpause Schmidt sich als Flops präsentierten, kann nur zum Schluss führen, dass Koschinat diese Spieler gar nicht wollte, sich allerdings auch keiner wirklich aufgedrängt hat. Da ist leider von beiden Seiten her eine Menge an Energie verpufft. Ein weiterer Negativfaktor war natürlich auch der Umgang mit einigen Spielern, wobei auch hier muss man ohne Details und Hintergründe zu kennen, in der Bewertung vorsichtig sein. Allerdings waren die Entscheidungen in den Fällen Martinovic, Arslan und zeitweise Janssen schon recht fragwürdig. Dass die Mannschaft jedoch einen derartigen Zusammenhalt gezeigt hat, spricht dennoch dagegen, dass das Verhältnis Mannschaft/Trainer gestört gewesen wäre. Auch das Moustier, Bazolli, Celebi und zum Public Viewing auch Arslan zu den Spielen gegen Fürth da waren untermauert diese Bewertung.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Bei aller (berechtigten?) Kritik steht dennoch die Bilanz von 70 Punkten, Platz 3 und denkbar knappes Scheitern in der Relegation zu Buche, das funktioniert nicht mit einem Trainer der nichts kann.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>3. Die Stimmung</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ein weiterer Faktor ist für mich, auch wenn man es an der Hafenstrasse nicht gerne hören wird, die fehlende Euphorie und Support, insbesondere zu Hause. Dass sich das Ganze in den letzten Spielen gegen Verl und Fürth geändert hat, lag wohl an der Dramaturgie und lässt sich nicht auf den Rest der Saison übertragen.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die &#8222;West&#8220; mag zwar jedesmal pickepackevoll gewesen sein, doch in der Regel erklang von hier ein monotoner Singsang, der eher einschläfernd als antreibend wirkte. Auf der Rahn ging von wenigen</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ausnahmen auch selten ein Roaaar aus, zumal diese meist auch nur spärlich gefüllt war, große Lücken waren keine Seltenheit.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Wenn man dagegen betrachtet, was in der westlichen Nachbarstadt so abging, Empfang des Mannschaftbusses etc., sollten wir hinsichtlich Stimmung die Füße stillhalten, vom Support der Cottbusser mal ganz abgesehen. Spitzenreiter sind wir hier nur bei den Strafen, über 200.000,- € und ein versauter Ruf muss man erst mal hinkriegen. Vielleicht auch ein Vorteil nicht aufzusteigen, denn hier erreichen die Strafen für dieselben Vergehen schon mal das 10-fache.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Ich möchte hiermit kein Fan-Bashing betreiben, im Gegenteil, die Unterstützung der Kurve, vor allen auswärts, kriegt die Mannschaft und die Fan-Reaktionen bei den wirklich schwachen Darbietungen ist absolut zu loben, da haben wir an der Hafenstraße schon ganz andere Momente erlebt. Überragend war zudem der Zuspruch an die Mannschaft nach dem Fürth-Spiel, aller Ehren wert. So wünscht man sich das.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Problematisch ist allerdings oftmals das Reststadion, hier springt trotz „Ausverkauft“ nur selten der Funke über, manchmal erscheint mir der Anteil „Erfolgsfans“ sehr hoch zu sein oder ist es die Erwartungshaltung, jeden Gegner aus dem Stadion schießen zu müssen. Die 3.Liga funktioniert allerdings so nicht, da die Leistungsdichte schon recht hoch ist. Kantersiege sind eher selten, auch wieder paradox, dass genau wir daran zweimal mit 1:6 beteiligt waren.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Eine Stimmung und Lautstärke wie gegen Fürth würde man sich immer wünschen, ist aber unrealistisch, trotzdem geht mehr.</p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-a756223ff0c0fa8e389ceefcd462f93c wp-block-paragraph">Ich persönlich freue mich schon auf eine neue Saison mit reichlich Lokalkolorit, wird spannend.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1125 size-full" srcset="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-576x1024.jpg 576w, https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-480x854.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 576px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
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<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Gut, dann will ich mal etwas über mich erzählen.</p>
</div>
</div>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Der Weg zu RWE war im Grunde schon durch Geburt vorgegeben, war wohl Schicksal, wenn man in ca. 1.000 Meter Luftlinie zur Hafenstraße 97A geboren wird und aufwächst.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Meine ersten Begegnungen mit unserem Verein geschahen also zu Zeiten, als es noch die kleine Gruga und den Minigolf-Platz gab. Fußball wurde jederzeit und jeder Ort gespielt, meist zum Ärger der Nachbarn, die gerade vonne Nachtschicht kamen. Störte uns aber herzlich wenig. Der Ball donnerte trotzdem im Minutenabstand gegen das Garagentor, Schluss war erst, wenn der Ball in der angrenzenden „Köttelbecke“ landete. Da ich meistens im Tor stand, war die Gefahr, die Kirsche am nächsten Auffanggitter rausholen zu müssen, ziemlich gering. Irgendwie war ich schon immer ein clever Kerlchen.</p>



<p class="has-text-align-right has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Und dann waren da diese Gesänge, die Samstag nachmittags ab spätestens 15.30 Uhr zu hören waren – mal unterbrochen durch einen urwüchsigen Torschrei oder ein knarziges Raunen. Tor für RWE oder knapp vorbei. So habe ich in den 60zigern meine ersten RWE-Spiele verfolgt.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Je älter ich wurde umso größer wurde natürlich der Wunsch, das Ganze auch mal „live“ (ich glaube, dieses Wort gab es damals noch gar nicht) zu erleben. Das erste Mal war es dann wohl 1969 bei einem Spiel der Aufstiegsrunde, Gegner und Ergebnis sind mir leider nicht mehr parat – man wird ja nicht jünger.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Danach wurde es dann regelmäßiger, denn es galt damals noch die Regel, dass ein Erwachsener ein Kind umsonst mit ins Stadion nehmen durfte. „Onkel, kannst Du mich mit rein nehmen?“ war wohl die erste Frage meines Lebens, die ich fehlerfrei beherrschte.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Und dann spielte unser Verein nach mehreren Auf- und Abs, auch mal mehr als eine Spielzeit in der Bundesliga, die Spielzeit 75/76 werde ich nicht vergessen, was für eine grandiose Mannschaft – Blasey, Rynio – Wörmer, Neues, Lorant, Dörre, Bast, Fürhoff, Burgsmüller, Lippens und natürlich der aufgehende Stern Hrubesch. Klasse Spiele, tolle Siege – am Ende aber knapp an der UEFA-Cup-Quali gescheitert. In der nächsten Saison begann der langsame Abstieg. Freude machte in dieser Abstiegssaison eigentlich nur dieser kleine Däne auf rechts – wie hieß er noch: Lund, Flemming Lund!</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Leider gab es danach von wenigen Ausnahmen (Aufstiegsspiele, Pokal-Finale und diverse Pokalschlachten) abgesehen nur noch selten richtig Freude, Tränen dafür umso mehr. Aber trotzdem immer wieder hin, auch weil es anne Hafenstraße so viele tolle Typen gibt. Viele gehörte Dialoge und Szenen kriegt kein Drehbuch-Autor besser hin. „Ruhrpott at his best!“</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Schön, dass es mir gelungen ist, auch den Nachwuchs und den Rest der Familie zu infizieren.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Neben meiner Frau (1.Stelle), meinen Töchtern (2.Stelle) und RWE gilt meine vierte große Leidenschaft der Musik – hangedengelt, live und in Farbe – und mit UU-Kappe.</p>
</div></div>
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		<title>Und wieder grüßt das Murmeltier &#8211; Gast-Kommentar von Sir Manni</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:14:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bundesliga Drei]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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<p class="has-medium-font-size">Will jemand wissen, wie es mir nach einer durchgewälzten Nacht und in immer noch aufgewühltem Zustand geht?</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Was soll ich sagen? Es ist ja jetzt amtlich; RWE hat den ersehnten Aufstieg<br />verpasst…nein…eigentlich hat man ihn fast schon verschenkt.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Sorry für die Ausdrucksweise; aber ich sehe es so.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Dieses Jahr ist es nämlich anders, als bei der letzten „Enttäuschung“ vor 2 Jahren unter Dabrowski.<br />Da hat man ein bißchen am Aufstieg schnuppern dürfen, war aber nicht ansatzweise so dicht dran,wie in diesem Jahr.<br />Dieses Jahr hat RWE – um mal in der Sportart zu bleiben – einen Meter frei vor dem leeren Tor gestanden und kläglichst vorbei geschossen.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Jetzt ist ja so mancher Fan trotz des finalen Scheiterns zufrieden oder sogar stolz auf die Saison insgesamt.<br />Das ist ok, und wenn man mag, kann man das so sehen. Ich kann mich dem leider nicht so wirklich anschließen, weil meine Gefühlslage derzeit eine andere ist.<br />So kurz vor dem Ziel alles zuvor erarbeitete in unerklärlicher Art und Weise wieder aus der Hand gegeben zu haben, übertüncht für mich fast alles, was es in dieser Saison an Positivem gegeben hat.<br />Eins muß man RWE dabei aber absolut zugestehen; einen Sinn für das Dramaturgische hat man wirklich.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Es ist ja nicht so, dass RWE „vorhersehbar“ nur negative Erwartungen erfüllt hat.<br />Das kann ja jeder und wäre entsprechend viel zu billig gewesen.<br />Nein…erst Euphorie schüren, dann ein Wechselbad von Höhen und Tiefen durchlaufen, um letztendlich doch noch von Wolke 7 abzustürzen und wieder zu enttäuschen…so geht das bei RWE…<br />RWE wurde ja vor der Saison zum Favoritenkreis gezählt und ist dem ja mit dem dritten Platz in der Endabrechnung durchaus gerecht geworden.<br />Vor der Saison hätte wohl jeder RWE-Fan diese Platzierung gerne angenommen.<br />Aber was interessiert mich der dritte Platz, wenn man 4 Spieltage vor Schluss auf dem 2. Platz steht und alles, wirklich alles, selbst in der Hand hat.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Ganz ehrlich; ich hatte nach Cottbus gewisse Befürchtungen, aber nicht wirklich erwartet, was dann passiert ist.<br />Dann kam nämlich Saarbrücken und danach ist man nach Stuttgart gefahren …..der von den Verantwortlichen geprägte Begriff „Systemabsturz“ trifft es ganz gut….<br />Als Berufspessimist habe ich anschließend nicht damit gerechnet, dass RWE sich derart grandios und dramatisch mit dem Krimi am letzten Spieltag noch Platz 3 holen würde….umso mehr habe ich mich darüber gefreut….</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Und dann?…dann kam ein absoluter Höhepunkt mit dem traumhaften und einzigartigen Erlebnis im Heimspiel gegen Fürth, und ich habe mich noch mehr gefreut und gehofft….zu früh bzw.vergebens…es gab ja noch ein Rückspiel…<br />Ja, Fürth war da die bessere Mannschaft, aber RWE musste drei Tore machen .MUSSTE…</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Am Ende stand die Null aber auf der falschen Seite.<br />Um eins aber klar zu stellen und um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen; auch wenn mein Frustgelaber sich so anhört, aber ich möchte eigentlich niemandem einen Vorwurf machen.<br />Wir reden hier nicht von Real Madrid, sondern von einem Drittligisten, dessen Spieler nicht perfekt sein können.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Alle im Verein haben über die gesamte Saison alles gegeben und rausgehauen was drin war.Davon bin ich fest überzeugt.<br />Und ja, ich hatte natürlich im Laufe der Saison sehr viele schöne Momente.<br />Das ändert aber nichts daran, dass ich aktuell auf der goldenen Ananas herum kaue.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Ach so; die Frage war ja, wie es mir geht…tja, es geht so… mittlerweile bin ich wohl zu alt und zu träge und aufgrund zu vieler Nackenschläge in der Vergangenheit zu abgestumpft, um mich noch groß aufzuregen.<br />Es hat halt einen gewissen Gewöhnungseffekt, immer wieder einen Tritt in die Weichteile zu bekommen.<br />Ich weiß nicht, ob es noch einen Verein gibt, bei dem Pech und Unvermögen über Jahrzehnte eine so unheilvolle Allianz eingegangen sind, wie bei RWE.</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Was soll&#8217;s also…es ist wie es ist, und nächste Saison latscht man wieder ins Stadion.<br />Es bleibt – mit banger Spannung – abzuwarten, mit welchen Spielern und entsprechend welcher Qualität RWE in diese Saison gehen wird.<br />Etliche Abgänge von bisherigen Leistungsträgern sind zu befürchten.<br />Mal sehen; wenn sich die sportliche „Wellenbewegung“ nach dem Wiederaufstieg vor 4 Jahren so fortsetzen sollte, werden wir in der kommenden Saison vielleicht wieder mit einem spannenden Abstiegskampf beglückt…wer weiß…</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Und in dem Zusammenhang mal so nebenbei; RWE hat ja nicht nur ein recht sicheres Händchen für Dramatik, sondern auch dafür, seine Pleiten auch terminlich immer perfekt zu setzen.<br />1967, zum 60jährigen Vereinsjubiläum, ist RWE erstmals aus der Bundesliga abgestiegen.<br />1977, zum 70jährigen Vereinsjubiläum, hat man den letzten Abstieg aus der Bundesliga vollzogen.<br />1997, zum 90jährigen Vereinsjubiläum, ist man mal eben zwischendurch wieder aus der 2. Liga abgestiegen.<br />Und 2007, zum 100. Vereinsjubiläum, hat man den Feierlichkeiten mit dem bisher letzten Abstieg aus der 2. Liga die Krone aufgesetzt.<br />Nächstes Jahr feiern wir übrigens unser 120. Vereinsjubiläum…vielleicht finden sich bei RWE ja ein paar kreative Köpfe, die sich für diesen Anlass mal was neues einfallen lassen….</p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"fontSize":"medium"} -->
<p class="has-medium-font-size">Falls jetzt jemand aufgrund dieses Beitrages die Vermutung haben sollte, dass ich trotz aller<br />Altersträgheit den Kaffee aktuell total auf habe…da liegt er absolut richtig.</p>
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<figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2026/05/sirmanni-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2584 size-full" /></figure>
<div class="wp-block-media-text__content"><!-- divi:paragraph {"align":"full","style":{"elements":{"link":{"color":{"text":"var:preset|color|white"}}}},"backgroundColor":"vivid-red","textColor":"white"} -->
<p class="alignfull has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Falls wer wissen möchte, wer ich bin&#8230;</strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Ich heiß zwar nicht wirklich so, werd aber seit Jahrzehnten nur &#8222;Manni&#8220; genannt. Seit Jahrzehnten bin ich auch RWE-Fan, und meine ersten &#8222;Erfahrungen&#8220; als solcher hätten mir eigentlich eine Warnung sein sollen.</strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Mein erstes Erlebnis an der Hafenstraße war ein trostloses 0:3 gegen Hertha BSC am 01.05.1971.Ein paar Wochen später durfte ich dann &#8222;meinen&#8220; ersten Abstieg mit RWE verarbeiten. Ein Jahr später ging es dann in die Aufstiegsrunde, wo RWE aufgrund des schlechteren Torverhältnisses an Kickers Offenbach gescheitert ist.</strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Tja, so fing es an&#8230;für einen damals 12 bzw. 13jährigen Knilch schon ziemlich traumatisch.</strong></p>
<!-- /divi:paragraph --><!-- divi:paragraph {"style":{"elements":{"link":{"color":{"text":"var:preset|color|white"}}}},"backgroundColor":"vivid-red","textColor":"white"} -->
<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Da hätte man noch &#8222;wechseln&#8220; können. Aber ehrlich gesagt, war ich seit dem 01.05.1971 trotz des 0:3 hin und weg und diesem Verein verfallen.Außerdem waren meine Anfänge bei RWE in gewisser Weise auch eine perfekte Vorbereitung auf das, was mich in den folgenden 55 Jahren erwarten sollte. </strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Einzelheiten erspar ich mir und jedem Leser hier.</strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Obwohl&#8230;es gab durchaus auch schöne Tage für mich mit RWE.</strong></p>
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<p class="has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background has-link-color"><strong>Also&#8230;weiter geht&#8217;s&#8230;.nur der RWE</strong></p>
<!-- /divi:paragraph --></div>
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		<title>Dann halt im nächsten Jahr!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 09:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Greuther Fürth]]></category>
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		<category><![CDATA[Zweite Bundesliga]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufstieg knapp verpasst. Fürth bleibt in Bundesliga Zwei. Essen in Liga Drei. Es ist immer bitter, kurz vor dem Ziel noch abgefangen zu werden. Die Tür zur Zweiten Liga stand weit offen, nur ein Schritt weiter und RWE wäre aufgestiegen. Wäre, hätte, müsste, alles Makulatur. Auch in der kommenden Saison sieht die Fan-Gemeinde Drittligafußball. Ich bin jetzt schon heiß darauf, trotz der Enttäuschung in Fürth. Ja, es schmerzt, doch die Aussichten auf spannende, brisante wie stimmungsvolle Derbys sind mehr als nur ein Trostpflaster. Mit der Abrisskolonne nach Düsseldorf, mit dem Pfosten zur Schau in die Schauinsland-Arena, Printen auch außerhalb der Weihnachtszeit zu vernaschen oder das Schwert aus der Scheide ziehen, wer kann da schon nein sagen?! Natürlich kommt auch Wehmut auf, denk ich an die verpassten Chancen, an unnötige Ballverluste oderteilweise naives Abwehrverhalten im Kampf Mann gegen Mann. Doch JEDER Spieler hat gekämpft bis zum Umfallen, sein Möglichstes an diesem Tag aus sich herausgeholt, das war und ist für mich entscheidend. Es sind Menschen, keine Maschinen. Allein in den beiden Relegationsspielen haben sie mehr positive Werbung für den Verein betrieben, als so manche am Reißbrett entworfene, sündhaft teure Kampagne diverser Agenturen. Ganz einfach, weil man spürte, sie meinen es ehrlich. [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-6f0008df961d0a6b3f263fda65499060 wp-block-paragraph"><strong>Aufstieg knapp verpasst. Fürth bleibt in Bundesliga Zwei. Essen in Liga Drei.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Es ist immer bitter, kurz vor dem Ziel noch abgefangen zu werden. Die Tür zur Zweiten Liga stand weit offen, nur ein Schritt weiter und RWE wäre aufgestiegen. Wäre, hätte, müsste, alles Makulatur. Auch in der kommenden Saison sieht die Fan-Gemeinde Drittligafußball. Ich bin jetzt schon heiß darauf, trotz der Enttäuschung in Fürth. Ja, es schmerzt, doch die Aussichten auf spannende, brisante wie stimmungsvolle Derbys sind mehr als nur ein Trostpflaster.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Mit der Abrisskolonne nach Düsseldorf, mit dem Pfosten zur Schau in die Schauinsland-Arena, Printen auch außerhalb der Weihnachtszeit zu vernaschen oder das Schwert aus der Scheide ziehen, wer kann da schon nein sagen?!</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Natürlich kommt auch Wehmut auf, denk ich an die verpassten Chancen, an unnötige Ballverluste oderteilweise naives Abwehrverhalten im Kampf Mann gegen Mann. Doch JEDER Spieler hat gekämpft bis zum Umfallen, sein Möglichstes an diesem Tag aus sich herausgeholt, das war und ist für mich entscheidend. Es sind Menschen, keine Maschinen. Allein in den beiden Relegationsspielen haben sie mehr positive Werbung für den Verein betrieben, als so manche am Reißbrett entworfene, sündhaft teure Kampagne diverser Agenturen. Ganz einfach, weil man spürte, sie meinen es ehrlich.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Natürlich wird sich das Gesicht der Mannschaft verändern. So isset halt im Profifußball, doch dieses Team hat trotz aller Tiefen und Schwächen über die gesamte Saison betrachtet, viele Rot-Weisse Herzen erobert. Nicht zu vergessen die Teams hinter dem Team, allen voran Kautsch Uwe Koschinat. Nicht fehlerlos – wer ist das schon? – aber am Ende hat er weitaus mehr richtig gemacht, als umgekehrt. </strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Eine weitere freudige Erkenntnis, das Stadion an der Hafenstraße kann wieder Hexenkessel oder wie in Ulm und Fürth, Stimmung statt Randale. BRAVO!!!</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Danke für eine denkwürdig aufregende Saison, auch wenn das Happy-End fehlte. Aber das kennen wir RWE-Fans zu Genüge. Gehört zur DNA des Vereins.</strong></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-e817a9ad20a75dec4f1222a9d6228662 wp-block-paragraph"><strong>In diesem Sinne – Nur der RWE</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>P.S. eine ausführliche Analyse über die Spielzeit 2025/2026 folgt in Kürze von keinem Geringeren erschaffen, als von Uralt-Ultra-Mitglied Uwe Faoro, alias Flemming Lund.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Schöne Aussichten…</strong><br> </p>
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		<item>
		<title>&#8222;Lasst sie kommen, noch steht es null zu null&#8220;</title>
		<link>https://tollhaus-hafenstrasse.de/mein-blog/lasst-sie-kommen-noch-steht-es-null-zu-null/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 07:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Relegation]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Weiss Essen]]></category>
		<category><![CDATA[RWE-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Tollhaus-Hafenstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Rot-Weiss Essen mischt weiter mit. Relegationsspiele sind gebucht. Wer schon mal Relegationsspiele miterlebt hat, der weiß, was auf ihn zukommt. Uwe Koschinat würde sagen: Es sind brutale Spiele. Ja, das sind sie in der Tat. Von den 17 bisherigen Relegationsrunden endeten zwölf zugunsten des Drittligisten und fünf zugunsten des Zweitligisten. Was will uns diese Statistik sagen? Genau, der Traum vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga lebt – und wie. Diese Mannschaft kann man kaum einschätzen. Ich jedenfalls nicht. Ihre Comeback-Qualitäten allerdings sind unzweifelhaft großartig. Allein dafür schätze ich die Spieler, diesen Kader. Leicht machen sie es uns Fans zugegebenermaßen nicht oder kann sich irgendwer an ein einziges Match in dieser Saison erinnern, wo man sich völlig relaxt zurücklehnen konnte, bevor der Schlusspfiff erklang? Passt irgendwie zur RWE-DNA. Einfach geht anders. Verblüffend auch die stetig wechselnden „Game-Changer“ im Team. Gefühlt die Hälfte aller eingesetzten Akteure mutierte irgendwann zum entscheidenden Mann auf dem Rasen. In Ulm war es für mich Torben Müsel, der immer stärker auftrumpfende Edeltechniker. Bitte dringend den Vertrag verlängern, meine Herren Verantwortliche. Danke! Die Ausfälle von Boubarie, Brumme oder Gjasula so wegzustecken, habe ich dem Team ehrlicherweise nicht zugetraut. Jetzt traue ich den Koschinat-Schützlingen alles zu. Geheimtraining und Abschottung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong><em>Rot-Weiss Essen mischt weiter mit. Relegationsspiele sind gebucht. </em></strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wer schon mal Relegationsspiele miterlebt hat, der weiß, was auf ihn zukommt. Uwe Koschinat würde sagen: Es sind brutale Spiele. Ja, das sind sie in der Tat.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Von den 17 bisherigen Relegationsrunden endeten zwölf zugunsten des Drittligisten und fünf zugunsten des Zweitligisten.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Was will uns diese Statistik sagen? Genau, der Traum vom Aufstieg in die Zweite Bundesliga lebt – und wie.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Diese Mannschaft kann man kaum einschätzen. Ich jedenfalls nicht. Ihre Comeback-Qualitäten allerdings sind unzweifelhaft großartig. Allein dafür schätze ich die Spieler, diesen Kader. Leicht machen sie es uns Fans zugegebenermaßen nicht oder kann sich irgendwer an ein einziges Match in dieser Saison erinnern, wo man sich völlig relaxt zurücklehnen konnte, bevor der Schlusspfiff erklang? Passt irgendwie zur RWE-DNA. Einfach geht anders.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Verblüffend auch die stetig wechselnden „Game-Changer“ im Team. Gefühlt die Hälfte aller eingesetzten Akteure mutierte irgendwann zum entscheidenden Mann auf dem Rasen. In Ulm war es für mich Torben Müsel, der immer stärker auftrumpfende Edeltechniker. Bitte dringend den Vertrag verlängern, meine Herren Verantwortliche. Danke! Die Ausfälle von Boubarie, Brumme oder Gjasula so wegzustecken, habe ich dem Team ehrlicherweise nicht zugetraut.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Jetzt traue ich den Koschinat-Schützlingen alles zu. Geheimtraining und Abschottung zwischen den Partien scheint aktuell ein Erfolgsrezept zu sein. Wenn dem so ist, dann reicht mir am Freitag das Ergebnis der Arbeitswoche live, im proppenvollen Stadion an der Hafenstraße bei elektrisierender Atmosphäre bewundern zu dürfen.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>„Tickets jemand hier?“ Die gehen garantiert schneller weg, als die legendären Kokosnüsse damals, vor langer, langer erfolgreicher Zeit, die anscheinend wiederkehren.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong> Erfolge feiern kann man nicht verlernen. Hoffentlich können wir es bald beweisen.</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Auf geht’s RWE – kämpfen und siegen!</strong></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>gez. der Happo</strong></p>
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		<item>
		<title>Rot-Weiss Essen besiegt Ingolstadt &#8211; ein Gastkommentar von Uwe Flemming Lund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 10:00:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bundesliga Drei]]></category>
		<category><![CDATA[FC Ingolstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[Sonntag, 11.04.2026 – 14:00 Uhr Aufstellungen RWE: Golz – Hofmann (77. Hüning) – Rios-Alonso – Schultz – Kostka – Gjasula &#8211; Müsel – Brumme (71. Obuz) – Abiama (87. Safi) &#160;– Mizuta (87. Reisig) &#8211; Janssen (71. Cuber-Potocnik) FC Ingolstadt 04: Eisele – Maljojoki – Fröde – Antzoulas – Deichmann (83. Rosenlöchner) – Beschuschkow (90. Bagaric) – Carlsen (61. Plath)– Christensen (83. Kügel) – Coustly – Kaygin (61. Sturm) – Drakulic Tore: 1:0 Abiama (19.)&#160;&#160; 1:1 Maljojoki (28.)&#160;&#160; 2:1 Hofmann (47.)&#160;&#160; 3:1 Gyasula (90.+2)&#160;&#160; 4:1 Cuber-Potocnik (90.+5) Zuschauer: 17.517 Lange lag die schlechte Laune wie Mehltau über der Hafenstraße, erst nach dem Auswärtssieg bei der Vicky aus Köln entwickelte sich eine gewisse Euphorie, die dann nach dem hochverdienten Sieg gegen die gestreiften Ponys zu ersten Mal seit dem Auftaktspiel gegen 1860 Fahrt aufnahm. Jetzt also nach sechs (!!!) Siegen in Folge gegen die Audi-Städter. Die 17.500 Essener feierten am Ende einen aus meiner Sicht auch in der Höhe hochverdienten Dreier und festigen damit den 2.Platz. Eine kleine Überraschung gab es schon vor Anpfiff, für den leider verletzten Bouebari lief Kostka auf dessen Position auf und machte dies im Gegensatz zur ersten Viertelstunde in Schweinfurt sehr ordentlich. Wie schon gegen die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 11.04.2026 – 14:00 Uhr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufstellungen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>RWE:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Golz – Hofmann (77. Hüning) – Rios-Alonso – Schultz – Kostka – Gjasula &#8211; Müsel – Brumme (71. Obuz) – Abiama (87. Safi) &nbsp;– Mizuta (87. Reisig) &#8211; Janssen (71. Cuber-Potocnik)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>FC Ingolstadt 04:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eisele – Maljojoki – Fröde – Antzoulas – Deichmann (83. Rosenlöchner) – Beschuschkow (90. Bagaric) – Carlsen (61. Plath)– Christensen (83. Kügel) – Coustly – Kaygin (61. Sturm) – Drakulic</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tore: 1:0 Abiama (19.)&nbsp;&nbsp; 1:1 Maljojoki (28.)&nbsp;&nbsp; 2:1 Hofmann (47.)&nbsp;&nbsp; 3:1 Gyasula (90.+2)&nbsp;&nbsp; 4:1 Cuber-Potocnik (90.+5)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zuschauer: 17.517</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange lag die schlechte Laune wie Mehltau über der Hafenstraße, erst nach dem Auswärtssieg bei der Vicky aus Köln entwickelte sich eine gewisse Euphorie, die dann nach dem hochverdienten Sieg gegen die gestreiften Ponys zu ersten Mal seit dem Auftaktspiel gegen 1860 Fahrt aufnahm. Jetzt also nach sechs (!!!) Siegen in Folge gegen die Audi-Städter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 17.500 Essener feierten am Ende einen aus meiner Sicht auch in der Höhe hochverdienten Dreier und festigen damit den 2.Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleine Überraschung gab es schon vor Anpfiff, für den leider verletzten Bouebari lief Kostka auf dessen Position auf und machte dies im Gegensatz zur ersten Viertelstunde in Schweinfurt sehr ordentlich. Wie schon gegen die Zebras machte unsere Truppe von Anfang an Druck und holte sich in den ersten fünf Minuten drei Ecken raus, gefährlich wurden diese allerdings nicht wirklich. Ingolstadt überstand diese erste Druckphase und schwamm sich ein wenig frei, in der 19. Minute ging es dann allerdings schnell in die andere Richtung, für die Ingolstädter Defensive offensichtlich zu schnell. Ballgewinn im Mittelfeld durch Brumme, Diagonalball auf Abiama, eine Ballannahme zum Zungeschnalzen, den Ball vom rechten auf den linken Fuß und großartig ins lange Ecke geschlenzt, fast schon ein Gesamtkunstwerk. Aber wie so oft ließen wir wieder zuviel defensiv zu, insbesondere die Ecken der Ingolstädter waren brandgefährlich. Erst bugsierte der Finne Maljojoki unseren Goalie ins Tor, wenig später allerdings auch den Ball. Danach verflachte die Partei ein bisschen, einziger wirklicher Aufreger war dann die gelbe Karte gegen Brumme in der 43. Minute, was wie eine Fehlentscheidung des Schiris aussah, entpuppte sich als ein wenig Gnade vor Recht für Brumme, die offene Sohle gegen Antzoulas war schon grenzwertig, aber möglicherweise dem Foul an Brumme selber geschuldet. Daher ging es auch mit Freistoß für uns weiter, aber in Cottbus leider ohne Brumme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Wechsel machten unsere Jungs direkt wieder mehr Druck und in der 47.Minute das nächste Zaubertor – Hofmann flankt, aber nicht in den Strafraum sondern über den schlecht postierten Eisele direkt ins Tor. Absicht, Zufall? Uninteressant, Hauptsache 2:1!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach suchte unsere Mannschaft die Entscheidung, aber leider nicht in letzter Konsequenz, die größte Chance hatte Cuber-Potocnik, der Abiamas Flanke gegen die Laufrichtung von Eisele drückte, aber leider nur das Gebälk traf. Da das erlösende 3:1 nicht fallen wollte und die Audi-Städter bei den Eckbällen immer wieder gefährlich wurden, wurden die Fingernägel vom Kauen auch immer kürzer. Bis in der zweiten Minute der Nachspielzeit Gyasula offensichtlich die Nase voll hatte und aus halblinker Position die Kugel Richtung Tor drosch und der Ingolstädter Verteidiger das Ding in die Maschen ablenkte, pure Erleichterung! Der 7. Streich in Folge war eingetütet. Cuber-Potocniks 4:1 war dann am Ende noch die Kirsche auf der Torte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wirklich hochverdienter Sieg, der erneut auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruht, der breite Kader scheint tatsächlich gegen Ende der Saison die Trumpfkarte zu sein. Ausfälle können ohne wirklichen Qualitätsverlust kompensiert werden und die Auswechselungen führen ebenfalls nicht zu einem Bruch im Spiel, sondern bewirken oft das Gegenteil. Hinzu kommen in jedem Spiel 2 – 3 Spieler, die den Unterschied machen. Gestern waren das aus meiner Sicht der überragende Abiama und Hofmann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal schauen wer es nächste Woche sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1125 size-full" srcset="https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-576x1024.jpg 576w, https://tollhaus-hafenstrasse.de/wp-content/uploads/2023/02/flemming-480x854.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 576px, 100vw" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Gut, dann will ich mal etwas über mich erzählen.</p>
</div>
</div>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Der Weg zu RWE war im Grunde schon durch Geburt vorgegeben, war wohl Schicksal, wenn man in ca. 1.000 Meter Luftlinie zur Hafenstraße 97A geboren wird und aufwächst.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Meine ersten Begegnungen mit unserem Verein geschahen also zu Zeiten, als es noch die kleine Gruga und den Minigolf-Platz gab. Fußball wurde jederzeit und jeder Ort gespielt, meist zum Ärger der Nachbarn, die gerade vonne Nachtschicht kamen. Störte uns aber herzlich wenig. Der Ball donnerte trotzdem im Minutenabstand gegen das Garagentor, Schluss war erst, wenn der Ball in der angrenzenden „Köttelbecke“ landete. Da ich meistens im Tor stand, war die Gefahr, die Kirsche am nächsten Auffanggitter rausholen zu müssen, ziemlich gering. Irgendwie war ich schon immer ein clever Kerlchen.</p>



<p class="has-text-align-right has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Und dann waren da diese Gesänge, die Samstag nachmittags ab spätestens 15.30 Uhr zu hören waren – mal unterbrochen durch einen urwüchsigen Torschrei oder ein knarziges Raunen. Tor für RWE oder knapp vorbei. So habe ich in den 60zigern meine ersten RWE-Spiele verfolgt.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Je älter ich wurde umso größer wurde natürlich der Wunsch, das Ganze auch mal „live“ (ich glaube, dieses Wort gab es damals noch gar nicht) zu erleben. Das erste Mal war es dann wohl 1969 bei einem Spiel der Aufstiegsrunde, Gegner und Ergebnis sind mir leider nicht mehr parat – man wird ja nicht jünger.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Danach wurde es dann regelmäßiger, denn es galt damals noch die Regel, dass ein Erwachsener ein Kind umsonst mit ins Stadion nehmen durfte. „Onkel, kannst Du mich mit rein nehmen?“ war wohl die erste Frage meines Lebens, die ich fehlerfrei beherrschte.</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Und dann spielte unser Verein nach mehreren Auf- und Abs, auch mal mehr als eine Spielzeit in der Bundesliga, die Spielzeit 75/76 werde ich nicht vergessen, was für eine grandiose Mannschaft – Blasey, Rynio – Wörmer, Neues, Lorant, Dörre, Bast, Fürhoff, Burgsmüller, Lippens und natürlich der aufgehende Stern Hrubesch. Klasse Spiele, tolle Siege – am Ende aber knapp an der UEFA-Cup-Quali gescheitert. In der nächsten Saison begann der langsame Abstieg. Freude machte in dieser Abstiegssaison eigentlich nur dieser kleine Däne auf rechts – wie hieß er noch: Lund, Flemming Lund!</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Leider gab es danach von wenigen Ausnahmen (Aufstiegsspiele, Pokal-Finale und diverse Pokalschlachten) abgesehen nur noch selten richtig Freude, Tränen dafür umso mehr. Aber trotzdem immer wieder hin, auch weil es anne Hafenstraße so viele tolle Typen gibt. Viele gehörte Dialoge und Szenen kriegt kein Drehbuch-Autor besser hin. „Ruhrpott at his best!“</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Schön, dass es mir gelungen ist, auch den Nachwuchs und den Rest der Familie zu infizieren.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-center has-white-color has-vivid-red-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph">Neben meiner Frau (1.Stelle), meinen Töchtern (2.Stelle) und RWE gilt meine vierte große Leidenschaft der Musik – hangedengelt, live und in Farbe – und mit UU-Kappe.</p>
</div></div>
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		<title>Glücklicher Punktgewinnn, der nicht glücklich macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannia Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Happo]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Weiss Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tollhaus-Hafenstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[Rot-Weiss Essen holt einen Punkt in Aachen. Nach dem Spielverlauf mehr als schmeichelhaft. Liest man nur das nackte Ergebnis samt Torfolge, könnte der Eindruck entstehen, RWE hat sich einen heißen Fight gegen den alten Rivalen aus Aachen geliefert. Der Eindruck täuscht und zwar gewaltig. Erneut ließen sich die Koschinat-Schützlinge von den Alemannen abkochen. Völlig im Gegensatz zu den Beteuerungen vor der Partie. Erst als alles verloren schien, die Kräfte der Hausherren nachließen, löste die Mannschaft ihr Versprechen ein und erkämpfte sich in den letzten zehn Minuten noch einen Punkt. Schmeichelhaft, aber er zählt trotzdem. Viele Auftritte der Rot-Weissen erinnern mich an Sprintetappen bei der Tour de France. Richtig los geht es zumeist erst kurz vor der Zielgeraden. Nein, es macht keinen Spaß, solche Kicks mit anzuschauen. Mir fällt schwer, irgendetwas Positives herauszufiltern. Neuzugang Abiama mit seinem Doppelpack. Vielleicht noch die Moral des Teams und der Tabellenplatz. Nur spielen sie nicht wie eine Spitzenmannschaft, auch weil einige Leistungsträger ihrer Form hinterherlaufen. Manchmal denke ich, egal wer aufläuft, am Spielgeschehen ändert sich eh nichts bzw. kaum etwas. Die Wochen der Wahrheit haben begonnen. Anfang März wissen wir mehr. Erstmal alles sacken lassen. Nur der RWE, daran ändert sich auch nach Aachen nix. [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rot-Weiss Essen holt einen Punkt in Aachen. Nach dem Spielverlauf mehr als schmeichelhaft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liest man nur das nackte Ergebnis samt Torfolge, könnte der Eindruck entstehen, RWE hat sich einen heißen Fight gegen den alten Rivalen aus Aachen geliefert. Der Eindruck täuscht und zwar gewaltig.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erneut ließen sich die Koschinat-Schützlinge von den Alemannen abkochen. Völlig im Gegensatz zu den Beteuerungen vor der Partie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erst als alles verloren schien, die Kräfte der Hausherren nachließen, löste die Mannschaft ihr Versprechen ein und erkämpfte sich in den letzten zehn Minuten noch einen Punkt. Schmeichelhaft, aber er zählt trotzdem.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Auftritte der Rot-Weissen erinnern mich an Sprintetappen bei der Tour de France. Richtig los geht es zumeist erst kurz vor der Zielgeraden. Nein, es macht keinen Spaß, solche Kicks mit anzuschauen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mir fällt schwer, irgendetwas Positives herauszufiltern. Neuzugang Abiama mit seinem Doppelpack. Vielleicht noch die Moral des Teams und der Tabellenplatz. Nur spielen sie nicht wie eine Spitzenmannschaft, auch weil einige Leistungsträger ihrer Form hinterherlaufen. Manchmal denke ich, egal wer aufläuft, am Spielgeschehen ändert sich eh nichts bzw. kaum etwas.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Wochen der Wahrheit haben begonnen. Anfang März wissen wir mehr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erstmal alles sacken lassen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur der RWE, daran ändert sich auch nach Aachen nix.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Die Fakten:</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufstellung</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alemannia Aachen:</strong> Pseftis – da Silva Kiala, Wegmann (76. Ademi), Bagkalianis – Nadjombe, Wiebe, Gaudino, Scepanik (52. Wagner) – Gindorf (87. Bahn), Loune (87. Jung) – Schroers (76. Sillah) / Trainer: Mersad Selimbegović</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rot-Weiss Essen:</strong> Wienand – Rios Alonso, Schultz, Kraulich (46. Obuz) – Kostka, Müsel, Reisig, Brumme (82. Bouebari) – Safi (71. Schmidt), Mizuta (71. Abiama) – Janssen / Trainer: Uwe Koschinat</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tore</h3>



<p class="wp-block-paragraph">1:0 Schroers (5.), 1:1 Mizuta (22.), 2:1 Nadjombe (35.), 3:1 Schroers (46.), 3:2 Abiama (85.), 3:3 Abiama (89.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verwarnungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp; Mizuta (18.), &nbsp; Reisig (44.), &nbsp; Wegmann (45.+3), &nbsp; Schultz (90.), &nbsp; Jung (90.), &nbsp; Bagkalianis (90.)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ecken</h3>



<p class="wp-block-paragraph">5 / 1</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schiedsrichter:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Cristian Ballweg (Zwingenberg) – Tim Waldinger, Maximilian Prölss</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zuschauer:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">27.862 (davon ca. 3.100 aus Essen)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>In Lara scheint nicht nur die Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 17:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Lara]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Weiss Essen]]></category>
		<category><![CDATA[RWE-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Tollhaus-Hafenstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Trainingslager Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[Tollhaus-Hafenstraßen Investigationsreporter Black Berry berichtet aus Lara,, dem Trainingslager von Rot-Weiss Essen. „Kükürükükü“ „Ich dreh dem Hahn den Hals um“, brummt Kautsch Uwe, zieht sich genervt das mit Entenfedern gefütterte Kopfkissen über sein Haupt. Die Haare liegen gut. Immerhin. „Kautsch, keep cool. Morgen früh kack ich dem Horoz auf seinen Kamm“, krächzt Uwe, die Möwe, wohlwissend, wie er Herrchen von der Unverzichtbarkeit seiner Anwesenheit überzeugen kann. Zwei Stunden weiter, steht Chef-Kautsch Uwe auf dem Trainingsplatz vor komplett versammelter Mannschaft und unter Beobachtung von circa quasi 298 neugierigen RWE-Fans. Seine Gesten – mal vier, dann fünf, dann drei Finger hoch – deutet man als taktischen Hinweis, mit welcher Kette der Laden dicht gemacht werden soll. Sämtliche Köpfe drehen sich in Richtung ohrenbetäubendem Lärm. Laut schnaufend schieben Co Trainierer Dominik Ernst, Paule Freier, Aaron Beißwenger sowie Torwartformer Manuel Lenz eine Art Betonmischmaschine auf das Gelände. „Was soll das denn?“, brüllt Uwe Koschinat ungehalten. „Kautsch, das ist eine Schneekanone. Christian (Flüthmann &#8211; Anm. der Redaktion) meint, es wäre besser, die wahrscheinlichen Witterungsbedingungen beim Spiel gegen die Sechziger zu simulieren.“  Koschi ist sekundenbruchteile sprachlos. „Das ist doch nicht Dein Ernst!?“, prustet er in Richtung Dominik. Das Staff-Quartett rührt sich nicht, alle blicken unsicher auf [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color wp-elements-e754bbff0ea0602defbcfc6e2eff375a wp-block-paragraph"><strong>Tollhaus-Hafenstraßen Investigationsreporter Black Berry berichtet aus Lara,, dem Trainingslager von Rot-Weiss Essen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Kükürükükü“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Ich dreh dem Hahn den Hals um“, brummt Kautsch Uwe, zieht sich genervt das mit Entenfedern gefütterte Kopfkissen über sein Haupt. Die Haare liegen gut. Immerhin.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Kautsch, keep cool. Morgen früh kack ich dem Horoz auf seinen Kamm“, krächzt Uwe, die Möwe, wohlwissend, wie er Herrchen von der Unverzichtbarkeit seiner Anwesenheit überzeugen kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwei Stunden weiter, steht Chef-Kautsch Uwe auf dem Trainingsplatz vor komplett versammelter Mannschaft und unter Beobachtung von circa quasi 298 neugierigen RWE-Fans. Seine Gesten – mal vier, dann fünf, dann drei Finger hoch – deutet man als taktischen Hinweis, mit welcher Kette der Laden dicht gemacht werden soll. Sämtliche Köpfe drehen sich in Richtung ohrenbetäubendem Lärm. Laut schnaufend schieben Co Trainierer Dominik Ernst, Paule Freier, Aaron Beißwenger sowie Torwartformer Manuel Lenz eine Art Betonmischmaschine auf das Gelände. „Was soll das denn?“, brüllt Uwe Koschinat ungehalten. „Kautsch, das ist eine Schneekanone. Christian (Flüthmann &#8211; Anm. der Redaktion) meint, es wäre besser, die wahrscheinlichen Witterungsbedingungen beim Spiel gegen die Sechziger zu simulieren.“  Koschi ist sekundenbruchteile sprachlos. „Das ist doch nicht Dein Ernst!?“, prustet er in Richtung Dominik. Das Staff-Quartett rührt sich nicht, alle blicken unsicher auf den grünen Rasen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unvermittelt baut sich WAZ-Mann Martin Herms vor dem Übungsleiter auf, Handykamera bereits scharf geschaltet. „Herr Koschinat, ist das etwa die von Ihnen erhoffte Kanone?“ Bevor Herr K. reagieren kann, zieht Pressesprecher Henric Lerch den engagierten Redakteur vonne Funke-Mariechen aus der Gefahrenzone.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit lautem Getöse sprudeln Massen schneeähnlicher Flocken aus der Monstermaschine.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>P.S. Der Vorfall und was danach geschah, wird natürlich von der Presse verschwiegen. Ist morgen eh alles Schnee von gestern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber eine Story muss ich euch noch die Tage nachreichen….</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>gez. Black Berry, rasender Reporter vom Tollhaus-Hafenstraße</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>In Verl nicht verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Happo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 12:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Happo]]></category>
		<category><![CDATA[Rot-Weiss Essen]]></category>
		<category><![CDATA[RWE-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[SC Verl]]></category>
		<category><![CDATA[Tollhaus-Hafenstrasse]]></category>
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					<description><![CDATA[RWE bleibt oben dran. Wenn die Null vorne und hinten steht, gibts immerhin einen Punkt. Im Reiseführer für Ostwestfalens wird die Sportclub Arena in Verl als besonders geeignet für an Höhenangst leidende Menschen eingestuft. In der Tat, ein paar Stufen hoch und man ist bereits oben angelangt, und kann dann knapp über den Sicherheitszaun hinweg aufs Spielfeld blicken. &#160; Dann die Lichtershow. Ich traute meinen Augen kaum. Wirkte wie auffe Kirmes. Irgendwie passt das Äußere nicht so recht mit den sportlichen Leistungen des Gastgebers überein. Die Kicker das SC Verl haben auf jeden Fall ein höheres Niveau und so setzte Kautsch Uwe Koschinat auf Sicherheit, änderte die Grundformation. Schultz und Bouebari bildeten mit Hofmann, Kraulich sowie Rios Alonso eine stabile Fünferkette. Die Rechnung ging auf. Die bisher erfolgreichste Offensive biss sich die Zähne an Essens Hintermannschaft aus. Chancen blieben Mangelware. Allerdings über weite Strecken auch für die Rot-Weissen, bis auf drei erfolgversprechende Angriffe in der ersten Halbzeit.Die vierte – und größte Einschussmöglichkeit – vergab Unglücksrabe Jannik Mause, als er in der letzten Spielminute die etwas zu ungenaue Hereingabe von Lucas Brumme nicht verwerten konnte. Die Lauterer Leihgabe hätte sich als Matchwinner feiern lassen können. Es blieb beim „hätte“, und damit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ef5caaa86ac692a7689c46242cab9fa4 wp-block-paragraph"><strong>RWE bleibt oben dran. </strong></p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-20bd02af6684bbafb9accee516e2757e wp-block-paragraph"><strong>Wenn die Null vorne und hinten steht, gibts immerhin einen Punkt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Reiseführer für Ostwestfalens wird die Sportclub Arena in Verl als besonders geeignet für an Höhenangst leidende Menschen eingestuft. In der Tat, ein paar Stufen hoch und man ist bereits oben angelangt, und kann dann knapp über den Sicherheitszaun hinweg aufs Spielfeld blicken. &nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dann die Lichtershow. Ich traute meinen Augen kaum. Wirkte wie auffe Kirmes.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Irgendwie passt das Äußere nicht so recht mit den sportlichen Leistungen des Gastgebers überein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kicker das SC Verl haben auf jeden Fall ein höheres Niveau und so setzte Kautsch Uwe Koschinat auf Sicherheit, änderte die Grundformation. Schultz und Bouebari bildeten mit Hofmann, Kraulich sowie Rios Alonso eine stabile Fünferkette. Die Rechnung ging auf. Die bisher erfolgreichste Offensive biss sich die Zähne an Essens Hintermannschaft aus. Chancen blieben Mangelware.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Allerdings über weite Strecken auch für die Rot-Weissen, bis auf drei erfolgversprechende Angriffe in der ersten Halbzeit.<br>Die vierte – und größte Einschussmöglichkeit – vergab Unglücksrabe Jannik Mause, als er in der letzten Spielminute die etwas zu ungenaue Hereingabe von Lucas Brumme nicht verwerten konnte. Die Lauterer Leihgabe hätte sich als Matchwinner feiern lassen können. Es blieb beim „hätte“, und damit beim leistungsgerechten null zu null.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anders als die Systemumstellung, war der Startelfeinsatz von Marek Janssen keine Überraschung. Ebenfalls nicht überraschend, dass er nicht so recht ins Spiel fand. Dagegen war die Partie für Jannik Hoffmann wie geschaffen. Seine Duelle mit Alessio Besio waren der Höhepunkt der Begegnung. Hafenstraßen-Fußball in Ostwestfalen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Durch das Remis rutschte RWE auf Platz Sechs. Eine gute Platzierung, die allerdings nicht zum Aufstieg berechtigt. Es fehlt halt noch etwas für den ganz großen Coup.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trotzdem: Ein Sieg gegen Ulm und die rot-weisse Welt ist bereit für mehr, auch auf dem Transfermarkt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für mich persönlich war die Reise ein Volltreffer. Tolle, kleine, Reisegruppe. Viele nette Zeitgenossen getroffen. Und dann endlich mal wieder mitten drin, wo gegrölt, angefeuert, gemault und geblödelt wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unbezahlbar. Für Feinheiten gibt’s ja Magenta.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bis denne,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>der Happo</strong></p>
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		<title>Glück gehört dazu &#8211; 3:2 Sieg in Saarbrücken</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 11:42:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[RWE siegt mit Glück im Saaarland und sorgt damit für Glücksgefühle an der Hafenstraße 97A ! Fußball ist ein Fehlersport, so die allgemein gültige Regel vieler Experten und solche, die es werden wollen. Wenn das stimmt, dann war das Spiel FC Saarbrücken gegen Rot-Weiss Essen die Ausnahme von der Regel. Selten unterliefen den Koschinat-Schützlingen so viele gravierende Fehler während einer Partie und trotzdem verließen sie als Sieger den gut bespielbaren Rasen im Ludwigsparkstadion. Das lag zum einen an zwei monstermäßigen Rettungsaktionen der beiden Konstanten in der Essener Hintermannschaft, Rios Alonso und Jakob Golz!!! In solchen Szenen biste froh, kein Anhänger vom Gegner zu sein. Zum zweiten an den Einwechslungen von Uwe Koschinat: Arslan, Obuz, Bouebari brachten die Wende. &#160;Alle Drei waren direkt oder maßgeblich an den Treffern beteiligt. Müsel wäre der Ausgleich zum 2:2 unter meiner Regie nie gelungen, weil er zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam mit Mause auf der Auswechselbank Platz genommen hätte. Erneuter Beweis meiner Ahnungslosigkeit, zumindest was Müsel betrifft. Besonders sehenswert die Entstehung zum 3:2. Ein blitzartig, entschlossen vorgetragener Konter, den Franci Clarck Bouebari Kitsamoutse nach mustergültiger Vorlage von Marvin Obuz eiskalt abschloss. Die üppige Nachspielzeit von sieben Minuten kostete richtig Nerven. Scheiß was auf Taktik. Ein [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-vivid-red-color has-white-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2c79b210c8d66b86d4825a14ff51c535 wp-block-paragraph"><strong>RWE siegt mit Glück im Saaarland und sorgt damit für Glücksgefühle an der Hafenstraße 97A !  </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fußball ist ein Fehlersport, so die allgemein gültige Regel vieler Experten und solche, die es werden wollen. Wenn das stimmt, dann war das Spiel FC Saarbrücken gegen Rot-Weiss Essen die Ausnahme von der Regel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selten unterliefen den Koschinat-Schützlingen so viele gravierende Fehler während einer Partie und trotzdem verließen sie als Sieger den gut bespielbaren Rasen im Ludwigsparkstadion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lag zum einen an zwei monstermäßigen Rettungsaktionen der beiden Konstanten in der Essener Hintermannschaft, Rios Alonso und Jakob Golz!!! In solchen Szenen biste froh, kein Anhänger vom Gegner zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum zweiten an den Einwechslungen von Uwe Koschinat: Arslan, Obuz, Bouebari brachten die Wende. &nbsp;Alle Drei waren direkt oder maßgeblich an den Treffern beteiligt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Müsel wäre der Ausgleich zum 2:2 unter meiner Regie nie gelungen, weil er zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam mit Mause auf der Auswechselbank Platz genommen hätte. Erneuter Beweis meiner Ahnungslosigkeit, zumindest was Müsel betrifft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders sehenswert die Entstehung zum 3:2. Ein blitzartig, entschlossen vorgetragener Konter, den Franci Clarck Bouebari Kitsamoutse nach mustergültiger Vorlage von Marvin Obuz eiskalt abschloss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die üppige Nachspielzeit von sieben Minuten kostete richtig Nerven. Scheiß was auf Taktik. Ein wildes Gestocher, Ball weg pöhlen. Einwürfe reihenweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abpfiff brachte die Erlösung und sorgte für Jubel im Fanlager der Rot-Weissen. Drei wichtige Punkte im Rennen um den Aufstieg eingetütet. Die Ostfranzosen unter tatkräftiger Mithilfe der beiden Essener Franzosen, Moustier und Bourebari, bezwungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fußballspiele mit Happy-End sind die emotionalsten.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Zum Abschluss noch was für die Rubrik „Unsinniges Wissen“:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">RWE besitzt ein Überangebot an Mittelfeldspielern mit dem Anfangsbuchstaben „M“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moustier. Müsel. Mizuta. &nbsp;Und dass Mause für Martinovic verpflichtet wurde, ergibt jetzt auch Sinn. 😁</p>
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